Ernährung
Artikel vom 17.03.2017

9 Tipps: Damit der Stress den Magen nicht belastet

Ein Mann mit Baby auf dem Arm, Wäscheklammer im Mund und Wäsche in der anderen Hand, steht vor einem Wäscheständer.
Wer alle Hände voll zu tun hat, sollte sich auch mal eine Pause gönnen. Foto: djd/Maaloxan

Wenn Stress auf den Magen schlägt, ist schnelle Hilfe gefragt. Lesen Sie unsere 9 Tipps.

Ein Frau sitzt am Schreibtisch, telefoniert und isst dabeil.
Mit dem schnellen Essen am Schreibtisch tun sich Arbeitnehmer nichts Gutes. Foto: djd/Maaloxan
Ein Mann fährt Auto und isst dabei.
Unterwegs essen kann ab und an sinnvoll sein, sollte aber keinesfalls zur Gewohnheit werden. Foto: djd/Maaloxan/13/Tom Merton
Pflichttext
Pflichttext. Foto: djd/Maaloxan
2 Kinder spielen mit Farben in einem Zimmer und machen alles schmutzig.
Kinder sind eine helle Freude - manchmal aber auch ein Stressfaktor. Foto: djd/Maaloxan/J.Peterson

1. Nehmen Sie sich Zeit für Ihr Essen

Damit der Stress nicht auf den Magen schlägt, sollte man sich Zeit für seine Ernährung nehmen. Schnell zwischen Tür und Angel etwas zu essen, ist nicht gesund. Man nimmt sich nicht nur die Freude am Essen, sondern greift auch oft zu Fast Food, zu fettigen Speisen und zu wenig wertvollen Nahrungsmitteln, wenn keine Zeit für entspannte Mahlzeiten bleibt.

2. Planen Sie Ihre Mahlzeiten

Stattdessen kann es ungemein entspannend sein, sich aktiv mit seinem Speiseplan, dem Einkauf und der Zubereitung seiner Speisen zu befassen. Nimmt man sich dann noch Zeit für eine ruhige und genussreiche Mahlzeit, kann das Stresslevel erfreulich sinken. Am besten verteilt man mehrere kleine Mahlzeiten über den ganzen Tag, um den Magen nicht zu überlasten.

3. Essen Sie gesund bei Stress: Ihren Magen freut’s

Wer auf Stress mit Sodbrennen oder Magenschmerzen reagiert, der sollte sich bemühen, möglichst fett- und zuckerarm zu essen. Das ist ein guter Weg, auch bei Stress den Magen zu schonen und das unangenehme Brennen in der Speiseröhre zu vermeiden.

4. Bevorzugen Sie am Abend leichte Mahlzeiten

Nach einem Tag mit viel Stress dankt der Magen es einem besonders, wenn am Abend frisch, leicht und dennoch vollwertig gekocht wird. Leckere Salate mit selbst gemachten Dressings, vielleicht ein wenig Geflügelfleisch oder auch knackige Sprossen dazu - das schmeckt der ganzen Familie und versorgt alle mit wichtigen Vitaminen. Außerdem sollten die Portionen am Abend nicht zu groß sein!

5. Bevorzugen Sie Medikamente ohne systemische Nebenwirkungen

Und für den Fall, dass es doch mal zu Sodbrennen kommen sollte, erklärt Dr. Hankowitz, Apotheker am Institut für Pharmakologie und Präventive Medizin (IPPMed) in München, wie Sodbrennen behandelt wird: "Mittel der Wahl bei Patienten, die unter gelegentlichem Sodbrennen leiden, sind Antazida. Diese Medikamente gibt es bereits seit mehr als 100 Jahren, aber sie sind in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend weiterentwickelt worden. Ein zentraler Vorteil der Antazida ist ihre lokale Wirksamkeit im Magen."

6. Wählen Sie schnell und anhaltend wirkende Antazida

"Es gibt durchaus Unterschiede. So gibt es Präparate, die nur kurz wirksam sind, während andere eher eine längere Wirksamkeit zeigen. Es gibt ferner Antazida wie Maaloxan, das schon sehr rasch wirksam ist, aber zugleich auch eine anhaltende Wirkung über vier bis sechs Stunden zeigt", erläutert Dr. Hankowitz.

7. Schluss mit dem Stress: Magenfreundliche Knabbereien

Am Abend besser nicht zu Chips und Erdnussflips greifen, sondern lieber ein wenig Rohkost mit einem gesunden Dipp knabbern. Wichtig ist, scharf Gewürztes zu meiden. Es kann - zusätzlich zum Stress - den Magen herausfordern und zu Sodbrennen führen.

8. Trinken Sie viel

Wasser, erfrischende Tees und fruchtige Saftschorlen sind genau die richtigen Getränke für alle, deren Magen auf Stress mit Sodbrennen und Schmerzen reagiert. Alkohol sollte man besser meiden.

9. Schalten Sie einen Gang herunter

Ganz wichtig: Dauerstress meiden! Keine Frage, das ist leichter gesagt als getan, doch das beste Mittel gegen Stress ist es, weniger Aufgaben zu übernehmen. Bevor man sich zu etwas verpflichtet, sei es im Beruf, in der Familie, im Verein oder in der Nachbarschaft, sollte man sich daher immer gut überlegen, ob man die nötige Zeit und auch die Kraft dafür überhaupt noch hat.

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