Tipps zum Joggen: Laufen für die Gesundheit
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Viele hilfreiche Tipps von Experten rund um das Thema Joggen.
- Warum Zivilisationskrankheiten schon durch leichte Ausdauerbewegung vermieden werden können.
- Weshalb eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen während sportlicher Betätigung wichtig ist.
Jedermann wünscht sich, möglichst lange gesund zu bleiben. Dennoch nimmt die Zahl der Wohlstandskrankheiten stetig zu. Den Grund hierfür sehen viele Experten in der modernen Lebensweise: Denn die meisten Berufstätigen üben nicht nur eine sitzende Tätigkeit aus, sie verbringen auch den Großteil ihrer Freizeit im Sitzen. In Verbindung mit einer eher einseitigen Ernährung können die dauerhafte Unterforderung des gesamten Bewegungsapparates und des Herz-Kreislauf-Systems langfristig zu einer Vielzahl von Krankheiten - von Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen bis hin zu Bluthochdruck und Diabetes - führen.
Positive Erfahrung mit dem Medikament "Bewegung"
Um diesen gesundheitsgefährdenden Effekten entgegen zu wirken, ist Bewegung nach Ansicht von Experten wie der Apothekerin Jutta Doebel die beste Medizin: "Durch die Inaktivität der westlichen Bevölkerung gibt es immer mehr Zivilisationskrankheiten, die eigentlich durch leichte Ausdauerbewegung vermieden werden können", weiß die Präventionsexpertin. In ihrer Laufgruppe und Initiative "Fit für fünf Kilometer" hat sie schon mehr als 400 Läuferinnen und Läufer betreut und dabei durchweg positive Erfahrungen mit dem Medikament "Bewegung" gemacht.
Tipps zum Joggen: Magnesium für die Muskeln
"Lockerer Ausdauersport macht nicht nur Spaß, sondern auch glücklich", meint Doebel. Viele ihrer Teilnehmer seien nach den ersten Kilometern so motiviert, dass sie eine regelmäßige Bewegung - mindestens 2,5 Stunden pro Woche - in ihren Alltag integrierten und so bestehende Beschwerden verminderten. Um mögliche muskuläre Beschwerden in Folge des Lauftrainings zu vermeiden, achtet die Apothekerin sehr darauf, dass ihre Schützlinge nicht nur ausreichend Flüssigkeit zuführen, sondern auch ihren Magnesiumhaushalt ausgleichen.
Auf den Wirkstoff kommt es an
"Genauso wie das Trinken ist bei sportlicher Betätigung wie dem Ausdauersport Laufen auch auf die ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen, besonders mit Magnesium, zu beachten", betont Doebel. Da der Körper dieses lebenswichtige Mineral alleine nicht bilden könne, müsse nach der sportlichen Belastung für Nachschub gesorgt werden. Etwa 300 bis 400 Milligramm Magnesium täglich seien empfehlenswert. "Bei der Einnahme sollte man immer auf die Dosierung und den Wirkstoff Magnesiumcitrat achten", erklärt die Expertin und Apothekerin, die im Arbeitskreis für Citratforschung die Wirkung der Citrate auf die Gesundheit erforscht.
Erfolgreicher Pilottest
Im Rahmen eines Pilottestes hat Jutta Doebel positive Erfahrungen mit 400 Milligramm Magnesium aus reinem Magnesiumcitrat, mit Magnesium-Diasporal 400 Extra, gemacht. "Mehr als die Hälfte der Probanden konnten eine Verbesserung der anfänglichen Beschwerden - Verhärtungen, Verspannungen und Krämpfe - mit der Magnesiumeinnahme feststellen", erläutert die Expertin. Die Magnesiumeinnahme habe nach 4 und 8 Wochen zu einem signifikanten Anstieg der Magnesiumkonzentration im Blutserum und in den roten Blutkörperchen geführt.
"Basische Effekte" nutzen
Generell wird Citratverbindungen eine hohe Bioverfügbarkeit - also Körperfreundlichkeit und Verträglichkeit - zugeschrieben. Darüber hinaus sollen sie in der Lage sein, im Stoffwechsel anfallende Säure abzubauen und damit die Schmerzempfindlichkeit herabzusetzen. Bei der Citrat-Therapie nutzt man diesen "basischen Effekt" der Citrate, um Schmerzen zu vermindern und chronischen Erkrankungen vorzubeugen.
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verfasst am 06.09.2012



































