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Schnupfen-Viren wirkungsvoll bekämpfen

Schnupfenviren sind das ganze Jahr über unterwegs. Wir haben Tipps gegen Erkältungen. Foto: djd/G. Pohl-Boskamp
Schnupfenviren sind das ganze Jahr über unterwegs. Wir haben Tipps gegen Erkältungen. Foto: djd/G. Pohl-Boskamp

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Wie Sie sich gegen Erkältungen kann man sich wappnen und sie frühzeitig behandeln.
  • Was Schnupfen-Viren bewirken.
  • Wie eine Nasennebenhöhlenentzündung entsteht.

Die Nase brennt, der Kopf drückt, Niesattacken erschüttern den Körper, oft ist auch der Geruchssinn beeinträchtigt. Unter Schnupfen leiden viele Menschen mehrmals pro Jahr. Ausgelöst wird die Nasenverstopfung von winzigen Schnupfen-Viren. Es gibt über 200 verschiedene Arten von Erkältungsviren. Sie bevölkern den Luftstrom der Atemluft oder tummeln sich in feinsten Tröpfchen, die bei jedem Husten- oder Niesen an die Umgebung abgegeben werden. 

Greift sich der Erkältete an die Nase, verteilt er seine Schnupfen-Viren auch auf Gegenstände wie Türgriffe, Telefone und Lichtschalter. Dort können sie von Gesunden wieder aufgenommen werden und diese infizieren. Besonders leicht siedeln sich die Viren auf einer vorgeschädigten Nasenschleimhaut an, wie das etwa bei trockener Raumluft oder bei einer Unterkühlung der Fall sein kann. Zur Behandlung von Schnupfen empfiehlt sich als bewährtes Hausmittel das Inhalieren mit Kamillensud. Zudem sollte viel getrunken werden. Auch feuchte Tücher über der Heizung oder mit Wasser gefüllter Schalen befeuchten die Raumluft und können das Atmen erleichtern. 

Schnupfen-Viren breiten sich aus

In der Regel klingt ein banaler Schnupfen nach einigen Tagen von alleine wieder ab. Jedoch kann sich in hartnäckigen Fällen das Sekret festsetzen, Bakterien siedeln sich an. Wird nun der entzündliche Schleim in die Nebenhöhlen gepresst - etwa durch druckvolles Naseputzen - kann eine so genannte Sinusitis oder Nasennebenhöhlenentzündung entstehen. Zudem kommt es häufig zu einem Etagenwechsel von den oberen in die unteren Atemwege - verstärkter Husten mit Auswurf ist die Folge. Eine gute Hilfe bei zäh sitzendem Schleim bietet der pflanzliche Wirkstoff "Myrtol standardisiert" - beispielsweise in Gelomyrtol forte, erhältlich in der Apotheke. Dank der magensaftresistenten Kapsel wird der Wirkstoff erst im Dünndarm freigesetzt und gelangt über das Blut direkt in die Atemwege, dorthin wo die Entzündung sitzt. Der Schleim kann gelöst und die Atemwege spürbar befreit werden. 

Das Immunsystem trainieren

Wer seinen Körper gegen Erkältungskrankheiten wappnen will, sollte auf eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung achten. Zudem hält Bewegung das Immunsystem auf Trab. Zwei- bis dreimal pro Woche eine halbe Stunde Ausdauersport - am besten im Freien - härtet den Körper ab. Durch Stress oder Schlafmangel kann dagegen das Immunsystem geschwächt werden, warnen Experten. Wem es schwer fällt, sich im Alltag zu entspannen und zur Ruhe zu finden, sollte sich nach einem wirkungsvollen Antistress-Programm erkundigen. Entspannungsübungen wie Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen werden sogar von den Krankenkassen bezuschusst.

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verfasst am 27.01.2012