Schmerzende Beine: Kompressionsstrümpfe und Bewegung können helfen
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Warum es nach langem Stehen zu schmerzenden und schweren Beinen kommen kann.
- Was Sie gegen müde und angeschwollene Beine unternehmen können.
- Wie hautfreundlich und komfortabel moderne Kompressionsstrümpfe die Durchblutung unterstützen.
Wer beim Einkaufsbummel schmerzende Beine bekommt, dem macht die Shoppingtour am Wochenende nur noch halb so viel Spaß und von Entspannung ist dann oft keine Rede mehr. Wenn die Beine schmerzen und schwer werden oder sogar anschwellen, sehnt man sich schon bald nach einer Pause. Schnell ist das Interesse an der nächsten Boutique erloschen. Stattdessen wünscht man sich, endlich nach Hause auf die Couch zu kommen, um die schmerzenden Beine hochlegen zu können.
Die Venen haben jede Menge Arbeit
Dass die Beine beim Stehen in Kassenschlangen und an Kleiderständern bald erschöpft sind und schmerzen, liegt oft daran, dass es das venöse System nicht mehr schafft, das sauerstoffarme Blut aus den Beinen zur Lunge und zum Herzen zurückzuführen. Das ist auch keine leichte Aufgabe, denn dabei muss immer die Schwerkraft überwunden werden. Darum unterstützt die Muskulatur in den Waden die Venen: Spannt sie sich an, wird das Blut nach oben gedrückt. Diese Unterstützung nennt man Muskel-Venen-Pumpe. Wer sich beim Warten an der Kasse oder beim Latte macchiato im Café nicht bewegt kann diese Pumpe allerdings nicht in Gang setzen. Dieselbe Wirkung haben übrigens hochhackige Schuhe, weil sie die natürliche Bewegung des Fußes verhindern.
Schmerzende Beine: Kompressionsstrümpfe unterstützen das venöse System
Bei schmerzenden Beinen sind Kompressionsstrümpfe sinnvoll. Etwa das Modell Memory von Ofa Bamberg. Durch ihren exakt dosierten Druck auf das Bein fördern Kompressionsstrümpfe den Rücktransport des sauerstoffarmen Blutes, indem sie es gleichmäßig nach oben pressen. Moderne Kompressionsstrümpfe überzeugen dank hautfreundlicher Funktionsgarne mit einem komfortablen Tragegefühl. Und weil es sie in einer breiten Palette modischer Farben gibt, sehen sie zu jedem Outfit schick aus.
Immer schön in Bewegung bleiben
Was das venöse System außerdem unterstützt und schmerzenden Beinen hilft, ist sportliche Bewegung. Ein flotter Spaziergang im nahegelegenen Park, eine Runde auf dem Fahrrad oder Nordic Walking helfen dabei, das Blut zum Herzen zurückzuführen. Hat man dafür keine Zeit, kann man auch zwischendurch Gymnastik machen, sogar spezielle Venengymnastik. Zum Beispiel diese Übung: Man stellt sich in gerader Haltung hin - entweder barfuß oder in Schuhen mit flachen Absätzen - und hebt langsam seine Fersen an. Dann bleibt man einige Sekunden so stehen und senkt die Fersen anschließend wieder ebenso langsam auf den Boden. Diesen Ablauf zehnmal wiederholen - so kann man sogar in der Schlange an der Kasse ein wenig trainieren.
Treppe statt Fahrstuhl
Es gibt auch beim Einkaufsbummel in der Stadt einige Möglichkeiten, seinen Beinen Gutes zu tun. So ist es besser, im Kaufhaus die Treppen hinaufzusteigen, als den Fahrstuhl oder die Rolltreppe zu nehmen. Und wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt fährt, der kann zum Beispiel eine Station vor seiner eigentlichen Haltestelle aussteigen und die restliche Wegstrecke zu Fuß gehen.
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verfasst am 06.09.2012
































