Mittel gegen Heuschnupfen
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Wie Pollenallergien entstehen.
- Welche Mittel gegen Heuschnupfen schnell wirken.
- Wie die passenden Mittel gegen Heuschnupfen Pollenallergikern das Leben erleichtern.
- Wo Sie sich mit anderen Heuschnupfen Allergiker austauschen können
Verstopfte Nase, Niesattacken, Augenjucken und Bindehautentzündung - wenn die Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern die Lüfte schwängern, beginnt für viele Allergiker eine Leidenszeit. Jede Pflanzenart hat ihre Hochsaison für Pollen: Zuerst blühen die Bäume, danach Gräser und Getreide, zum Schluss die Kräuter. Anhand des Pollenflugkalenders können Heuschnupfen-Geplagte erkennen, wann Pollen, auf die sie reagieren, besonders stark in der Luft fliegen. Pollenallergiker fühlen sich oft müde und schlapp wie bei einer Erkältung, der Geschmacks- und Geruchssinn kann eingeschränkt sein. Die verstopfte Nase verhindert den erholsamen Schlaf. Stress im Beruf oder in der Familie tragen häufig dazu bei, die Symptome zu verstärken. Doch woher kommen die heftigen Reaktionen?
Fehlreaktion in der Immunabwehr
Die Aufgabe des menschlichen Immunsystems besteht darin, den Körper vor gesundheitsschädlichen Stoffen zu schützen. Allergieexperten gehen davon aus, dass bei Allergikern eine Überempfindlichkeit vorliegt und harmlose Substanzen wie Pflanzenpollen von deren Abwehr als gefährlich eingestuft werden. Kommt ihr Körper damit in Kontakt, löst dies eine Entzündungsreaktion der Abwehrzellen aus, um den Fremdling zu eliminieren. Die genauen Ursachen für Allergien sind jedoch unklar. Sicher ist, dass jeder Mensch im Laufe des Lebens eine Allergie entwickeln kann. Übertriebene Hygiene im Kindesalter soll diese jedoch begünstigen, da dem Immunsystem viele Keime und Fremdstoffe vorenthalten bleiben und er sich nicht ausreichend gegen diese wappnen kann. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle. So tragen Kinder von allergischen Eltern ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst eine Allergie zu entwickeln.
Mittel gegen Heuschnupfen: Nasen- oder Augenspray
Um die Nase schnell wieder frei und das Augenjucken in den Griff zu bekommen, empfiehlt sich ein Mittel gegen Heuschnupfen, wie die Anwendung eines Nasen- oder Augensprays wie Allergodil. Beim Auftreten einer allergischen Reaktion wird das Mittel gegen Heuschnupfen lokal angewendet und nach etwa fünfzehn Minuten kann bereits eine Linderung eintreten. Wichtige Informationen rund ums Thema Allergie, Ursache, Symptome und Behandlung finden Interessierte unter www.heuschnupfen.de. Bei Allergien ist es nicht ratsam zu versuchen, die Beschwerden auszuhalten und ohne medikamentöse Behandlung auszukommen, denn: Die Allergie kann sich ausweiten auf andere Stoffe, auf die man vorher nicht allergisch reagiert hat.
Folgeerkrankungen
Zudem sind Allergiker anfälliger für bestimmte Erkrankungen. So ist durch die Schwellung und Entzündung der Nasenschleimhaut in den Akutphasen das Risiko für Entzündungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohres erhöht. Wenn der Heuschnupfen regelmäßig auftritt und über einen längeren Zeitraum anhält, besteht die Gefahr, dass ein so genannter Etagenwechsel auftritt. Wandern die Beschwerden vom Nasen-Rachen-Raum in die Bronchien, können sich die tieferen Atemwege entzünden und ein "Pollenasthma" entstehen.
Immuntherapie bekämpft Ursachen
Allergologen wie Dr. Ulrike Neise aus Düsseldorf wollen diese Entwicklung verhindern. Sie weisen darauf hin, dass von den 16 Millionen Deutschen, die unter allergischem Schnupfen leiden, nur zehn Prozent ausreichend therapiert und 35 Prozent im Laufe ihres Lebens zu Asthmatikern werden. Eine spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt, ist das Mittel der Wahl, um die Ursachen der Allergie zu bekämpfen. Diese Behandlung ist inzwischen nicht mehr nur mit Spritzen möglich, sondern auch durch Tropfen oder auch Schmelztabletten. „Eine adäquate medikamentöse Therapie verbessert die Lebensqualität“ – davon ist Fachärztin Dr. Neise überzeugt und empfiehlt Betroffenen eine frühzeitige Vorstellung beim Allergologen. Solange eine Therapie allerdings nicht greift oder gegriffen hat helfen nur Medikamente wie Allergodil.
Hintergrund: Heuschnupfen
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verfasst am 04.04.2012





































