Lauffieber: Regeneration nach dem Laufen
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Welchen Rat Ex-Profi Carsten Eich über das richtige Training gibt.
- Warum so viele immer noch im Lauffieber sind.
- Welchen Einfluss mineralstoffreiche Getränke haben.
Kein Trainingsgerät, kein Club oder Verein sind nötig - Laufen kann man immer und überall. Entsprechend groß ist auch die Gemeinschaft derer, die vom Lauffieber angesteckt sind. Nach Schätzungen von Carsten Eich, sind allein in Deutschland bis zu 20 Millionen Menschen vom Lauffieber gepackt. "Durch den Walking-Trend der letzten Jahre steigen diese Zahlen weiter an und zeigen den Stellenwert der Laufszene in unserem Land", erklärt der vielfache deutsche Langstreckenmeister. Laufen ist für ihn eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten um mit einem überschaubaren Zeitaufwand etwas Positives für die Gesundheit und das Wohlbefinden zu tun. Allerdings könne man auch dabei vieles falsch machen. Vor allem müsse man den Ehrgeiz bremsen, Höchstleistungen vollbringen zu wollen. "Denn", so Eich, "zur Ausdauerentwicklung kommt es eher auf die Dauer und Regelmäßigkeit an, als auf die Geschwindigkeit.
Längere Belastung - langsamere Geschwindigkeit
Einsteigern empfiehlt der Laufexperte zunächst einen medizinischen Grundcheck beim Hausarzt durchführen zu lassen, damit die ungewohnte, körperliche Aktivität keine Probleme hervorruft: "Danach sollten die Laufschuhe regelmäßig angezogen und die Belastungen in kleinen Schritten gesteigert werden." Walking-Anfängern rät Eich in einem Technikkurs zum korrekten Stockeinsatz das richtige Zusammenspiel zwischen Armen und Beinen zu erlernen. Nur so könnten Effekte für die Oberkörpermuskulatur erzielt und Überlastungen verhindert werden. Auch beim Walken sollte eher auf eine längere Belastungsdauer als eine hohe Laufgeschwindigkeit geachtet werden. Der Ex-Profi sieht in der schonenden Lauftechnik generell eine gute Möglichkeit in den Sport einzusteigen. Bei regelmäßigem Training sei es durchaus denkbar, langfristig zum Läufer zu werden.
Trotz Lauffieber: Regeneration nicht vergessen
Neben dem Training muss allerdings auch an Pausen gedacht werden. "Wichtig ist immer eine Regenerationszeit zwischen den einzelnen Belastungen einzuhalten, damit der Körper die Trainingsreize verarbeiten kann", erklärt Eich. Als Läufer sollte man zwei- bis dreimal über die Woche verteilt aktiv werden. So habe man einen sehr guten Rhythmus zwischen Be- und Entlastung und die Trainingsreize brächten die Ausdauerfähigkeit voran. Für ambitionierte Läufer ist ein höherer Trainingsaufwand nötig, allerdings sollte spätestens auf drei Belastungswochen eine Regenerationswoche folgen.
Trinken für mehr Leistungsfähigkeit
Neben einer Reduzierung der Trainingsbelastungen kann man am besten durch durchblutungsfördernde Maßnahmen wie Massagen, Sauna oder heiße Bäder regenerieren. "Aber auch das zeitnahe Auffüllen der Energie- und Flüssigkeitsdepots im Körper - vor allem mit mineralstoffreichen Getränken, wie Basica Sport - erhöht die Regenerationsfähigkeit deutlich und macht schnell wieder leistungsfähig", weiß der heutige Gesundheitsmanager. Das basische Sportgetränk, das vor - während - und nach der Belastung getrunken werden sollte, enthalte nicht nur Mineralstoffe in optimaler Menge und Zusammensetzung, sondern auch Kohlenhydrate (Glykogen) als Energieträger, um Belastungen zu auszugleichen. In Phasen höchster Belastung zum Beispiel vor einem Marathon könnten gezielt zusätzlich einzelne Mineralstoffe oder Vitamine eingenommen werden.
Halbmarathon - die ideale Distanz
Auch, wenn es immer mehr Menschen reizt, einmal im Leben einen Marathon zu laufen, empfiehlt der erfahrene Sportler, sich der Extrembelastung nur nach guter Vorbereitung zu stellen: "Nur wenn man ohne zusätzlichen Stress drei bis viermal mal pro Woche zwischen zwei bis drei Stunden Zeit zum trainieren hat, sollte man dieses Ziel ins Auge fassen." Für die breite Masse sei eher der Halbmarathon die richtige Distanz: "Die Vorbereitung ist eine ebenso spannende Zeit, verzeiht aber auch mal den Ausfall einer Trainingseinheit." Inzwischen seien die Teilnehmerzahlen beim so genannten "Marathon des kleinen Mannes" nicht selten höher als bei der klassischen Distanz. "Positive gesundheitliche Aspekte werden hierbei ebenso mit dem unbezahlbaren Gefühl ein "Finisher" zu sein, kombiniert", weiß der Laufspezialist. Allen, denen auch ein Halbmarathon unerreichbar erscheint, rät er zu Marathonstaffeln.
Personal Running - Laufseminar für Jedermann
Allerdings muss es ja nicht gleich ein Wettkampf sein: Wer erfahren möchte, wie er sein persönliches Ausdauertraining verbessern kann, hat bei den Laufseminaren "Personal Running" von Basica Sport die Möglichkeiten dazu. Hier zeigen Carsten Eich und die Ärztin Stefanie Mollnhauer allen Laufbegeisterten, die wichtigsten Tipps und Kniffe rund ums Thema Laufen - von der richtigen Trainingsmethodik über die richtige Lauftechnis bis hin zur Leistungsdiagnostik und der richtigen Regeneration.
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verfasst am 22.02.2012






































