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Trendfrisuren 2013: Virtuoses Spiel mit Formen und Farben

In unserem Ratgeber geht es um die Frisuren und Frisurentrends 2013. Bob-Haarschnitte bleiben auch 2013 angesagt. Foto: mod´s hair/Guillaume Bérard
In unserem Ratgeber geht es um die Frisuren und Frisurentrends 2013. Bob-Haarschnitte bleiben auch 2013 angesagt. Foto: mod´s hair/Guillaume Bérard

Frisurentrends im Winter und Sommer 2013

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Mehr zum Thema Trendfrisuren 2013
  • Worauf es bei der Haarpflege und dem Styling ankommt.
  • Woran Sie einen guten Friseur erkennen.
  • Wie Sie sich in der Sonne schützen.

Nicht nur Kleider machen Leute. Die aktuelle Sommermode lockt mit flippigen Farben, doch erst passende Frisurentrends machen den modischen Auftritt perfekt. Frische, Dynamik und Eleganz gepaart mit spannenden Stilbrüchen, das sind die Trendfrisuren 2013.Mit beeindruckenden Farben versprechen die Modemacher des Teams des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) vor allen Dingen ein "virtuoses Spiel mit Formen und Farben" und präsentieren Traumfrisuren für jeden Typ und Anlass. Von kurzen, glatten Haaren bis zur wallenden Lockenmähne ist alles dabei. Nach dem Motto: Der beste Haarschnitt ist immer der, der die persönlichen Vorzüge am besten betont.

Trendfrisuren 2013 - Erinnerung an Lady Di

Yeah, yeah, yeah …

Brandaktuell sind Pilzköpfe und 80er-Jahre-Styles. Die Frisuren 2013 muten, aktuell interpretiert, frisch und originär an. Die neuen Versionen des Stufenschnitts von Lady Di, wirken neu interpretiert locker und leger. Der dezente Undercut sorgt für schmale Seitenpartien, Längenvariationen am Ober- und Hinterkopf schaffen Volumen und Leichtigkeit. Absolut passend dazu: ein leuchtendes Honig-Beigeblond. Die Frisurentrends 2013 lassen sich mit dem richtigen Styling auf völlig andere Art in Szene setzen. Aus einem unkomplizierten Sommer-Look wird so ein edler und eleganter Look für den Abend.

Stilvoll und trendy - der Bob

Der absolute Klassiker schlechthin ist der Bob. Passend für Frauen jeder Altersgruppe und verschiedensten Haarlängen ist dieser Schnitt ein echter Hingucker und zudem absolut zeitlos. Als kurze Version im klassischen Short-Bob mit Pony oder ebenfalls voll im Trend der leicht gestufte Locken-Bob. Dieser eignet sich vor allem für mittellanges, welliges Haar. Möchte man einzelne Locken hervorheben, modelliert man diese am besten einen Lockenstab. Schick und elegant wird der Bob, wenn man ihn mit geglätteten Haaren trägt. Asymmetrische Schnitte und Long-Bobs sind in diesem Jahr bei den Trendfrisuren 2013 wieder vertreten. Voluminöse und fransige Schnitte am Oberkopf lassen den Nena-Haarstil der 80er Jahre neu aufleben. Doch anstatt punkig, gibt sich die Frisur heute betont feminin und elegant. Grader Pony und effektvolle Farbverläufe, bringen dezente Dynamik ins Spiel und lassen den Look nicht langweilig werden. Im Handumdrehen lässt sich aus der femininen Frisur eine beeindruckende Löwenmähne herbeizaubern.

Frisurentrends - üppige Haarpracht mit Locken und Sleek Ponytail

Lange Haare betören mit üppigen Wellen und Locken. Insgesamt präsentieren sich lange Haare gerne mit viel Volumen und insgesamt weicherer Optik, als es in der letzten Saison der Fall war. Man trägt die Prachtmähne im Sommer nun mit einem echten Waschblond zusammen mit dunkleren Ansätzen und aufgehellten Längen. Steck- und Zopffrisuren sind für diese Länge absolut im Trend und hervorragend geeignet, um das wallende Haar im Zaum zu halten.
Auf zum Flechten, fertig – los! Geflochtene Zöpfe, Zwirbel in klassisch, undone oder verspielt lassen sich in dieser Saison sehen. Auf den Fashion Weeks war auch ein weiterer Klassiker häufiger zu entdecken – der französische Zopf. Edel aber schlicht. 
Absolute Trendfrisur wird nach Ansicht der internationalen Haarstylisten der Sleek Ponytail. Passend zu jedem Stil kommt er mal, elegant, mädchenhaft oder rockig daher. Auch der Dutt ist keinesfalls langweilig und im Sommer 2013 nicht wegzudenken. Mit einem Duttkissen ist er schnell frisiert und vorzugsweise im Nacken oder am Hinterkopf zu tragen.

Von der Sonne geküsst – der Ombre-Look

Der Ombre-Look soll an Haare, wie von der Sonne geküsst, erinnern. Hierfür nutzt man üblicherweise sommerliche Blondtöne, in leuchtendem Honig-Beige, mal natürlich verwaschen und mit dunklen Ansätzen und hellen Längen daherkommen. Doch auch rot in allen Nuancen ist weiterhin total angesagt und schick. Dip Dye - also Farbe nur an den Spitzen - gab es bereits in der vergangenen Saison und der Ombre-Look bleibt auch weiterhin In.

Effektvolle Double-Cuts

Alles nur nicht zu akkurat, heißt es in dieser Saison für die Köpfe der Männer. Modisch, individuell und asymmetrisch, so sieht der Sommertrend für den Herren in diesem Jahr aus. Effektvolle Double-Cuts, die angesichts kurzer Seiten und längerem Deckhaar wie zwei Schnitte in einem anmuten, feiern ihren Siegeszug im Modesommer. So sieht Mann gut aus, mit igeligem Stachellook, Popperschnitt oder New Romantic - auch hier sind die 80er Jahre Vorbild, aber ungewöhnliche Schnitteffekte und Stylingkonzepte überführen diese "Klassiker" gekonnt in die Moderne und sorgen für den ganz besonderen Pepp.

Woran erkennt man einen guten Friseur?

Damit die Frisur nicht zum Albtraum wird, sollte man seinem Friseur vertrauen können. Sonst nützen auch die tollsten Frisurentrends nichts, wenn der Friseur sein Handwerk nicht versteht.

Kommt man beispielsweise ganz neu in einen Salon, sollte man sich umschauen, ob es dort sauber und hygienisch aussieht. Was tragen die Friseure selbst für Frisuren auf dem Kopf? Sind es eher altbackene Frisuren oder Trendfrisuren aus dem aktuellen Jahr? Natürlich gefällt jedem etwas anderes, daher sollte man sich auch bei Empfehlungen von Freunden, selbst davon überzeugen, ob man den Salon ansprechend findet oder nicht.

Vor der Frisur kommt die Analyse…

Vor dem eigentlichen Frisieren kommt meist die Haarwäsche, doch davor sollte vor allem bei einem Erstbesuch eine Haaranalyse stehen. Individuelle Pflege und Betreuung sollte einem kompetenten Friseursalon wichtig sein. Wenn man hingegen direkt vom Eingang zum Waschbecken geführt wird, sollte man sich nicht scheuen und nachfragen – auch ob das Personal Workshops zum Thema Frisurentrends besucht, ist eine nicht uninteressante Frage. Wenn man das Gefühl bekommt, dass man nur schnell abgefertigt werden soll, dann ist das einen Gedanken wert. Erst recht sollte man das zur Sprache bringen, schließlich möchte der Friseur für seine Dienstleistung entlohnt und man selbst zufrieden nach Hause gehen.

Erste Hilfe für strapaziertes Haar


So wirken Sie strapaziertem Haar entgegen!

Glänzende, gepflegte Haare zu haben, das ist der Traum einer jeden Frau. Neben dem Schnitt ist natürlich die richtige Pflege ausschlaggebend. Das falsche Styling, häufiges Färben oder nicht auf das Haar abgestimmte Pflegemittel sorgen dafür, dass das Haar mit der Zeit spröde wird. Optimale Pflege für die Trendfrisur ist wichtig. Doch was versteht man eigentlich unter richtiger Haarpflege?

Die Lebensdauer unseres Haares

Jeder von uns hat sie – manche von uns mehr, andere weniger dicht. Unser Haar, wie auch unsere Haut spiegeln sie unseren eigenen Gesundheitszustand wieder. Im Normalfall haben Erwachsene zwischen 120.000 und 150.000 Haare, welche je nach Gesundheitszustand zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren auf unserem Kopf verbringen. Durchschnittlich jedoch endet der Lebenszyklus eines Haares alle fünf Jahre und wird dann durch ein neu nachwachsendes Haar abgelöst. Ist unser Körper ausreichend mit allen Vitaminen und Nährstoffen versorgt, sieht man das auch dem Haar an. Haarverlust hingegen ist oft ein Anzeichen mangelnder Durchblutung oder einer schlechten Hormon- oder Drüsenaktivität.

Welche Haartypen gibt es?

Haar unterscheidet man prinzipiell in folgende Kategorien:

  • Normales Haar
  • Schnell fettendes Haar
  • Trockenes Haar
  • Fettig-trockenes Mischhaar

Für jeden dieser Haartypen gibt es inzwischen speziell abgestimmte Pflegeprodukte. Wobei die Pflege von normalem Haar sehr unkompliziert ist. Schnell fettendes Haar erfordert meist nach 1 bis 2 Tagen eine Haarwäsche, da es dann sehr schnell strähnig und ungepflegt wirkt. Bei trockenem Haar neigt das Haar oft zu Spliss und ist nach dem Waschen schwerer in den Griff zu bekommen. Mischhaar aus trockenen Spitzen und fettigem Haaransatz ist häufig bei sehr langem Haar zu finden. Da die Palette jedoch heutzutage für jeden Haartyp etwas bereitstellt, ist auch die Pflege anspruchsvoller Haartypen kein wirkliches Problem. Wenn man sich unsicher ist, welches Produkt sich für die optimale Pflege eignet, dann sollte man sich nicht scheuen, denjenigen zu fragen, der es am besten wissen müsste – der eigene Friseur. Ein kompetenter Friseur kann zumindest Hilfestellung leisten und Empfehlungen geben, was sich für das eigene Haar am besten eignet.

So wird die tägliche Haarwäsche kein Problem

Für manche Frauen ist die tägliche Haarwäsche ein Muss. Im Prinzip spricht in den meisten Fällen auch nichts dagegen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man ein mildes, pflegendes Shampoo benutzt. Während trockenes Haar ein Shampoo erfordert, welches dem Haar Feuchtigkeit gibt, kann bei strapaziertem Haar ein Aufbaushampoo von Nutzen sein. Fettendes Haar benötigt Produkte, die eine leicht entfettende Wirkung haben. Bei der täglichen Wäsche sollte allerdings nicht so stark massiert werden, um die Talgdrüsen nicht zusätzlich anzuregen. Diese produzieren sonst zusätzliches Fett und man erreicht genau das Gegenteil. Bei sehr fettigem Haar sollte man das Haar möglichst nur jeden zweiten Tag zu waschen. Talgabsorbierende Tonerde - Shampoos, einmal pro Woche verwendet, helfen die Fettproduktion der Kopfhaut zu regulieren. Zwischen den Waschtagen kann ein Trockenshampoo übermäßiges Fett aufsaugen und für Volumen sorgen.

Glänzendes und gesundes Haar – so erstrahlt es in neuem Glanz

Kalkhaltiges Wasser sorgt dafür, dass unser Haar manchmal matt und glanzlos erscheint. Hierzu gibt es spezielle Anti-Kalk-Shampoos, diese binden den Kalk im Wasser mit Zitrusextrakten und sorgen so für gesunden Glanz. All die Styling Produkte, die wir täglich verwenden, hinterlassen Rückstände, um diese zu entfernen, hilft eine intensive Reinigung sowie Shampoos mit Thermalwasser und Ingwerextrakt und spezielle Peeling Produkte können hier helfen.

Wellness nicht nur für Haut, sondern auch für das Haar

Stress im Alltag und eine ungesunde Ernährung spiegeln sich in gewisser Weise auch immer in unserem Körper wieder. Wer also im Alltag viel zu leisten hat, der sollte auch daran denken sich, seinem Körper und auch seinem Haar hin und wieder etwas Gutes zu gönnen. Ein einfaches Rezept für eine jedoch sehr wirkungsvolle Haarkur, die sich schnell auch Zuhause anmischen lässt, besteht aus folgenden Inhaltsstoffen.

Haarkur für Zuhause
1 Teelöffel Honig
1 Ei
2 Esslöffel Olivenöl

Diese Zutaten gut miteinander vermischen und in die Haarspitzen einmassieren. Alles für ca. eine Viertelstunde einwirken lassen und hierzu noch ein Handtuch um den Kopf wickeln. So wird die Wirkung noch intensiviert. Beim Ausspülen jedoch darauf achten, nicht zu warmes Wasser zu nehmen, da das Ei sonst im Haar beginnt zu stocken und man es dann nur schwer herauswaschen kann.

Gerade die Wirkung von Honig auf das gestresste Haar hat einen besonders positiven Effekt und unterstützt den körpereigenen Regenerationsprozess. Häufiges Waschen, Färben und Fönen hinterlässt Spuren. Damit die Frisurentrends auch richtig wirken können, ist gesundes Haar die oberste Voraussetzung.

Besonderes Haar benötigt besondere Pfleg - Haarpflege 2013

Bei normalem Haar reicht es aus, wenn man circa alle vierzehn Tage eine Haarkur anwendet. Ist es jedoch stärker beschädigt, wie es beispielsweise durch Salzwasser nach einem Sommerurlaub am Meer der Fall sein kann, dann sollte man wöchentlich auf eine solche Haarkur zurückgreifen. Das gibt dem geschwächten Haar Feuchtigkeit zurück und macht es leichter kämmbar. Auch die Anwendung von Feuchtigkeits- und Pflegesprays, welche nach der Anwendung nicht extra ausgespült werden müssen, sind eine echte Alternative zu Haarkuren. Zu starkes Frottieren kann die Haare schädigen, deshalb ist vor allem nach der Haarwäsche darauf zu achten, dass man das Haar nicht allzu stark mit dem Handtuch reibt – ausdrücken ist wesentlich schonender und empfehlenswerter. Ziepen und zotteln sollte nicht zur Haarpflege dazugehören. Besonders schonend sind daher gezinkte Kämme mit abgerundeten Spitzen. Ist das Haar etwas länger, sollte man zuerst an den Spitzen beginnen es durchzukämmen und erst dann den Ansatz bearbeiten.

Schonendes Trocknen – so hält die Trendfrisur noch viel länger

Heißes Fönen schädigt die Haarstruktur. Viele moderne Föne besitzen mehrstufige Temperaturregler, mit denen man festlegen kann wie heiß oder kalt man sein Haar föhnen möchte. Für mehr Volumen gibt es eine einfache Technik – einfach die Ansätze über Kopf föhnen, so erhalten sie wesentlich mehr Stand. Danach mit der Bürste das Haar vom Ansatz zu den Spitzen ziehen. Dabei wird die Schuppenschicht der Haare geglättet und zugleich ein Glanzeffekt erzielt.

Glätteisen und Lockenstäbe erreichen Temperaturen bis an die 220 Grad, eine Strapaze für die Haarstruktur. Wer auf sein Glätteisen nicht verzichten möchte, der sollte das Haar in trockenem Zustand glätten und Produkte für den Hitzeschutz verwenden. Besonders empfehlenswert sind auch Glätteisen mit Keramikbeschichtung.

Perfektes Styling
Mit passenden Helfern zur Trendfrisur 2013

Erst das richtige Styling macht die Frisur perfekt. Dazu gehören sowohl das individuelle Formen der Haare als auch das anschließende Finish, damit die Frisur nicht nur ein paar Stunden durchhält. Doch was ist das Passende für mich?
Mit Schaum wird die Frisur ein echter Traum. Schaumfestiger verleiht der Frisur ein festes Volumen und schützt vor feuchter Luft und anderen äußeren Umwelteinflüssen. Je nach Typ der Kopfhaut kann man auf Sorten mit Alkohol, als auch alkoholfreie Varianten zurückgreifen. Schaumfestiger kann in nasses oder trockenes Haar eingearbeitet werden. Den Schaumfestiger zunächst in den Händen und erst dann im Haar verteilen.


Festiger in Flüssig-Form ist leichter als Schaumfestiger und bringt zudem mehr Glanz ins Haar. Daher ist dieses Produkt besonders für strapaziertes und trockenes Haar zu empfehlen. Peppige Locken - wer seine Frisur auffrischen will, kann die Haare mit Lockenwicklern aufdrehen, mit flüssigem Festiger kurz ansprühen und dann an der Luft trocken lassen. Und schon haucht man seiner Frisur frisches Leben ein.

Gel und Wachs

Haar Gel gibt es in vielen verschiedenen Stärken, einige eigenen sich besonders gut zum Formen andere für wirklich festen Halt. Gerne wird es für den modischen Wet-Look verwendet oder zu Akzentuierungen bestimmter Haarpartien. Gel eignet sich vor allem für festes bis feines Haar.


Wachs verleiht Stand und Glanz. Je nach Art der Frisur kann man harte oder weiche Wachse für das Styling nutzen. Insbesondere harte Wachse eignen sich hervorragend für Strähnen Akzentuierungen, vor allem für normales bis dickes Haar. Feines Haar hingegen wird durch Wachse eher beschwert und lässt es dann zumeist schlapp wirken.


Haarsprays fixieren eine zuvor modellierte Frisur, bietet Schutz vor Feuchtigkeit sowie lockeren Halt und ist für jede Haarqualität geeignet. Spray lässt sich im Gegensatz zu Wachs oder Gel leicht auskämmen.
Noch recht neu unter den Styling Produkten ist das Volumenpuder. Plattes Haar erhält so schnell und einfach mehr Volumen. Einfach eine kleine Menge Puder auf die Ansätze streuen und mit den Fingern einarbeiten. Die enthaltenen Mikropartikel sorgen für mehr Stand, und nehmen sogar überschüssiges Fett auf.

Auch Haare brauchen Schutz vor zu viel Sonne  

Im Sommer werden die Haare enorm beansprucht.

Sonne, Meerwasser, Sand oder chlorhaltiges Poolwasser, das ist purer Stress für unser Haar. Vor allem im Sommer braucht unser Haar dann eine schützende Kopfbedeckung. Schützen wir es nicht ausreichend, verliert es schnell an Glanz und wirkt spröde und struppig. Jeder kennt das Phänomen, bei dem unsere Haare im Sommer heller werden. Ein Sonnenhut, ein Tuch oder eine Schirmmütze schützen uns vor der sogenannten schleichenden Oxidation. Besondere Kleidung mit UV-Schutz sorgt für extra Schutz auf Haar und Haut. Hilfreich sind außerdem Sonnenschutzsprays vor dem Sonnenbad und Sonnenpflegeshampoos danach sowie das gründliche Auswaschen von Chlor- und Salzrückständen mit Süßwasser. Besonders kurze Haare lassen sich auch mit Sonnencreme oder Sonnenölen einreiben. Einziger Nachteil – das Ganze ist mitunter etwas klebrig und ölig. Besonders die geschädigten Haarspitzen sollten regelmäßig mit Intensivkuren behandelt werden. Für mehr Widerstandskraft und eine geringere Spliss-Gefahr sollte man zumindest die spitzen einem regelmäßigen Schnitt unterziehen.

Haarpflege bei Trendfrisuren in Herbst und Winter

In der kälteren Jahreszeit halten wir uns häufig in geschlossenen und beheizten Räumen auf. Das wiederum ist harte Arbeit für unsere Kopfhaut und unsere Haarpracht. Oft ist es in dieser Zeit schnell trocken und statisch aufgeladen. Wichtig ist daher vor allem, dass man auf effektive Pflegeprodukte zurückgreift und beim Kämmen eher auf Naturmaterialien setzt, anstatt Kämme und Bürsten aus Kunststoff zu verwenden. Diese laden das Haar nur zusätzlich auf und fördern das Aufrauen der Haaroberfläche.

Was tun gegen Winterprobleme auf der Kopfhaut?

Wenn das Haar trocken ist, empfiehlt sich hier vor allem ein feuchtigkeitsregulierendes Shampoo. Schuppt hingegen die Kopfhaut, ist ein Anti-Schuppen-Shampoo hilfreich. Sollte beides gleichzeitig auftreten, gibt es von einigen Herstellern inzwischen hochwertige Kombi-Shampoos. Wer sein Haar sehr fordert, besonders bei Spliss an den Spitzen, sollte hin und wieder eine Haarkur oder Maske auflegen. Empfehlenswert ist es hier eine Anwendung nach 4 bis 5 Haarwäschen zu wiederholen.

Schonend trocknen

Das ohnehin schon strapazierte Haar sollte auf keinen Fall trocken gerubbelt werden, das macht die Oberfläche noch rauer. Am besten lässt man es so oft wie möglich an der Luft trocknen. Da das aber nicht immer möglich ist, sollte man, wenn man das Haar föhnt, auf einen Mindestabstand von 20 cm zum Haar achten. Auch sollte hier eine möglichst niedrige Hitze-Einstellung gewählt und auf Pflegeprodukte ohne Alkohol zurückgegriffen werden.

Kleiner Tipp zum Schluss: Strapaziertes Haar kann man über Nacht mit Olivenöl oder Klettwurzelöl behandeln. Das Ganze unter einem Handtuch einwirken lassen und am nächsten Morgen gründlich auswaschen.

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verfasst am 20.08.2012

verfasst von Marc-Michael Schoberer

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