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Fasten und Entgiftung: Auch Fasten will gelernt sein

Fasten und Entgiftung: Fasten muss nicht den völligen Verzicht auf Nahrung bedeuten. Auch Schonkost und Gemüsesäfte bringen positive Effekte. Foto: djd/F.Lerouge/Wörwag Pharma
Fasten und Entgiftung: Fasten muss nicht den völligen Verzicht auf Nahrung bedeuten. Auch Schonkost und Gemüsesäfte bringen positive Effekte. Foto: djd/F.Lerouge/Wörwag Pharma

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Warum Sie eine Fastenkur gut vorbereiten sollen.
  • Welcher Zusammenhang zwischen Fasten und Entgiftung besteht.
  • Wie lange Sie fasten sollten.

Fasten, Entgiften und Entschlacken - das klingt einfach, umfasst allerdings weit mehr, als lediglich eine Zeitlang weniger oder gar nichts zu essen. Wer fastet, sollte sich an bestimmten, erprobten Regeln orientieren. Das gilt für jede Art des Fastens, vom Buchinger-, Suppen- beziehungsweise Basenfasten bis hin zur Entgiftungs-Kur.

Ein erster wichtiger Punkt ist: Nicht einfach "drauflos" fasten. Wer eine Fasten- oder Entgiftungs-Kur plant, muss sich vorher gut informieren und vorbereiten. Damit sich der Verdauungstrakt allmählich auf die Schonzeit einstellen kann, beginnt die Kur mit ein bis drei Entlastungstagen, an denen nur leichte Kost wie Reis und Gemüse auf dem Speiseplan steht. Schon während dieser Zeit lautet die Devise "Trinken, trinken, trinken". Um alle freigesetzten Giftstoffe und Abbauprodukte über die Niere und den Darm ausscheiden zu können, sind 2,5 bis 3 Liter Flüssigkeit pro Tag ein Muss. Empfehlenswert zur Unterstützung der Entgiftung sind Mineralwasser, verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte, salzarme Gemüsebrühe, Kräutertees und Molke.

Zur Entgiftung alles Belastende weglassen

Tabu ist alles, was belastet und nicht lebensnotwendig ist. Dazu gehören beispielsweise Nikotin, Alkohol, Kaffee, Süßstoff oder Appetitzügler. Und natürlich sollte man auch alles Fette, Frittierte sowie Zucker und Weißmehlprodukte bei jenen Fastenformen vermeiden, die auf leichte Schonkost setzen.

Ein zentraler Punkt einer erfolgreichen Kur ist die Darmentleerung: Um die Reinigung und Sanierung des Darms zu unterstützen, wird bei Fasten-, Entlastungs- und Entgiftungs-Kuren ein in Wasser gelöstes natürliches Passagesalz eingenommen. Traditionell angewendetes Bittersalz gibt es in der Apotheke auch als wohlschmeckendes Sprudelsalz mit natürlichen, reizarmen Inhaltsstoffen (F.X.Passage SL). Sobald der Darm entleert ist, lässt das Hungergefühl nach und eine angenehme Leichtigkeit stellt sich ein.

In der Ruhe liegt die Kraft

Ganzheitlich regenerieren bedeutet auch, sich vorübergehend und so gut es geht von den Zwängen und Verpflichtungen des Alltags zu lösen, Hektik zu meiden und sich zu entspannen. Auch der Schlaf sollte auf keinen Fall zu kurz kommen. Bewegung in Maßen ist wichtig, damit der Kreislauf in Schwung kommt und die Entgiftungsorgane gut durchblutet sind. Allerdings sollten dem Körper in dieser Zeit keine Höchstleistungen abverlangt werden. Bewährte Sportarten sind beispielsweise Walking, lockeres Joggen, Spaziergänge und gemächliches Radfahren. Auch Saunabesuche, heiße Duschen und Spaziergänge an der frischen Luft tragen zur Entgiftung über die Haut und die Lunge bei. Eine Wärmflasche auf dem Bauch, zum Beispiel während der Mittagsruhe, unterstützt die Entgiftungsfunktion der Leber.

Und wie lange sollte man fasten? Gesunde, gut Informierte können auf eigene Faust fünf bis sieben Tage auf feste Nahrung verzichten. Einsteiger sollten sich vor der Kur aber einem Gesundheits-Check beim Arzt unterziehen. Wer länger als ein Woche durchhalten möchte, sollte dies unter Aufsicht eines erfahrenen Therapeuten tun.

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verfasst am 09.11.2011