Brustkrebs – Früherkennung durch richtige Vorsorge kann Leben retten
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Brustkrebs als eine der häufigsten Krebserkrankungen der Frau
- Vorsorge und Therapieformen
- Brustkrebs Heilungschancen
Krebs an sich ist verständlicherweise immer ein sehr sensibles Thema. Gerade Brustkrebs ist eine Form des Krebses, welche gerade Frauen ernst nehmen und die entsprechenden Vorsorgeangebote wahrnehmen sollten. Als eine der häufigsten Krebsarten – dem Brustkrebs, erkranken rund 57.000 Frauen jedes Jahr neu an Brustkrebs. Ein Grund mehr die zahlreichen Vorsorgeangebote in Anspruch zu nehmen.
Brustkrebs - Früherkennung sehr wichtig
Je früher Krebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Die moderne Medizin bietet inzwischen einige sehr fortschrittliche und hilfreiche Methoden sowie unterstützende Technik, um Brustkrebs möglichst frühzeitig erkennen und somit auch therapieren zu können.
Seit dem Jahr 2009 gibt es ein spezielles Vorsorge-Programm für Frauen zwischen dem 50. Und dem 69. Lebensjahr. Das sogenannte Mammografie-Screening ist eine sehr erfolgreiche Form der Vorsorgeuntersuchung, bei welcher das Brustgewebe genauestens untersucht werden kann.
Jede Frau sollte zur Vorsorge gehen
Im Abstand von zwei Jahren werden hierzu sämtliche Frauen in der bereits genannten Altersgruppe zwischen 50 und 69 zu einer Untersuchung eingeladen. Leider nimmt, statistisch gesehen, dieses Angebot nur jede zweite Frau in Anspruch. Die Mammografie selbst ist eine bereits seit Längerem angewandte Vorsorge-Methode, doch mit der hohen Qualität, mit der diese Untersuchung inzwischen erfolgt, lässt sich die Vorgehensweise früherer Tage nicht mehr vergleichen. So ist es beispielsweise Standard, dass eine Untersuchung sicherheitshalber immer doppelt ausgewertet wird, sprich zwei Befunde erstellt werden.
Angestrebtes Ziel der Untersuchung soll es sein mindestens jeden dritten Tumor unter einem Zentimeter diagnostizieren zu können . In diesem Stadium sind die Heilungschancen, laut Aussage von Fachmedizinern, am größten. Auch deshalb weil dann möglichst zeitnah mit einer Therapie begonnen werden kann. Des Weiteren ist es nur bestimmten Zentren erlaubt diese Screenings durchzuführen – welche das sind, erfährt man unter www.mammo-programm.de.
Brustultraschalluntersuchung zur Brustkrebs-Vorsorge
Für Frauen vor dem 40. Lebensjahr, hat sich die Brustultraschalluntersuchung bewährt, denn bei der Mammografie der Brust dieser Altersgruppe war diese häufig nur als weiße Fläche wahrnehmbar, was eine optimale Diagnose deutlich erschwerte. Beim der sogenannten Brust-Magnetresonanztomografie – kurz MRT – wird die Frau mit einer sehr empfindlichen Technologie untersucht. Bei dieser Methode ist es deshalb auch sehr wichtig, zu einem erfahrenen Spezialisten zu gehen. Da durch diese Methode sehr viel mehr sichtbar ist, als beispielsweise bei der Mammografie, was zur Folge haben kann, dass weniger erfahrene Ärzte eine Fehldiagnose stellen und somit unnötig für Aufruhr sorgen würden.
Nachteil dieser Untersuchung ist es, dass diese auf der sogenannten IGeL Liste steht, das heißt das die Kosten der Untersuchung vom Patienten selbst übernommen werden müssen. Die Untersuchung schlägt immerhin mit ca. 650€ zu Buche, sollte aber bei Frauen, welche familiär vorbelastet, sind eine mögliche Vorsorge-Option sein. Der eigene Hausarzt kann hier bei einer Entscheidungsfindung sehr wichtig sein, da er die betreffende Person meist über einen längeren Zeitraum kennt und am besten einschätzen kann, wo eine solche Untersuchung als Vorsorge-Maßnahme sinnvoll ist und wo eher nicht. Allgemein ist die Klärung mit dem Hausarzt immer ein sehr ratsamer Bestandteil, denn nur er hat das notwendige medizinische Wissen.
Therapieformen und Heilungschancen bei Brustkrebs
Insgesamt hat sich das Angebot an begleitenden Therapieformen erheblich verbessert und erweitert. So nutzen ein Großteil der erkrankten Frauen immer häufiger und selbstverständlicher Angebote von Psychoonkologen und Selbsthilfegruppen. Denn gerade die Psyche wird in einer solchen Lebensphase natürlich sehr belastet. Eine begleitende psychologische Betreuung kann so unterstützend helfen, diesen schwierigen Abschnitt auch psychisch einigermaßen gut zu meistern.
Die Zahl der sich spezialisierenden Krebszentren ist inzwischen auf immerhin über 250 angestiegen. Zunehmend werden auch alternative Ansätze in die herkömmliche Schulmedizin integriert. Insgesamt geht die Medizin ein wenig mehr in die Richtung einer gewissen Individualmedizin. So wird mithilfe von Tests wie KRAS, Femtelle und Endopredict die Rückfallwahrscheinlichkeit bestimmt. Dieses Vorgehen kann dazu beitragen, das Abwägen einer Chemotherapie genauer zu bestimmen. Das heißt, ob diese wirklich in jedem Fall notwendig wäre, um abschließend zu genesen. Denn es gibt Frauen mit bestimmtem Brustkrebs, bei denen es möglich wäre eine Therapie aus Operation, Hormontherapie und Bestrahlung durchzuführen. Dies wiederum würde ca. 20-30 Prozent der Patientinnen vor einer möglichen und sehr kraftraubenden Chemotherapie bewahren.
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verfasst am 30.12.2011








































