Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Warum Frauen während der Stillzeit auf Alkohol besser konsequent verzichten sollten.
- Wie die Broschüre "Verantwortung von Anfang an!" beim Verzicht helfen kann.
- Wo die Broschüre des "Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung" erhältlich ist.
Bereits im vierten Jahr verteilt der "Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung" des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. die aktuell neu aufgelegte Broschüre mit dem Titel "Verantwortung von Anfang an! - Leitfaden für den Verzicht auf alkoholhaltige Getränke in Schwangerschaft und Stillzeit". Die Broschüre wird über die gynäkologischen Praxen parallel zum Mutterpass an schwangere Frauen abgegeben. In der so genannten "Babilu-Geschenktasche 1" erreicht die Broschüre die Zielgruppe in einem attraktiven Umfeld zusammen mit anderen relevanten Informationen und Produkten für schwangere und stillende Frauen. Überdies wird die Broschüre auch über die "Happy Mom-Tasche" - in Kooperation mit dem Berufsverband der Frauenärzte e. V. - direkt von Gynäkologen an Schwangere - mit dem Mutterpass sowie weiteren relevanten Informationen und Produkten in einer Stofftasche - weitergegeben.
Eindeutiger Rat für Schwangere
Die Broschüre gibt einen eindeutigen Rat: Wenn Schwangere und stillende Mütter auf Nummer sicher gehen und die Gesundheit ihres Kindes auf keinen Fall schädigen wollen, sollten sie während Schwangerschaft und Stillzeit
konsequent auf alkoholhaltige Getränke verzichten. Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, begrüßt die Neuauflage der Broschüre im vierten Jahr und die zielgenaue Verteilung: "Gezielte präventive Aufklärung und Beratung sind notwendig, um schwangere Frauen so früh wie möglich mit der Botschaft zu erreichen: Verzichten Sie konsequent auf Alkohol in der Schwangerschaft und in der Stillzeit! Nur so können Sie Ihr ungeborenes Kind und Ihren Säugling vor alkoholbedingten Schädigungen schützen."
Verständliche Aufklärung
Dr. Reinhold Feldmann ist von dem Konzept der Broschüre überzeugt: "Ziel der Broschüre ist es, in übersichtlicher Form im vierten Jahr über das Fetale Alkoholsyndrom zu informieren. Ganz bewusst verzichtet die Broschüre dabei auf abschreckende Motive. Stattdessen gibt es viele verständlich formulierte Tipps, wie schwangere und stillende Frauen auf alkoholhaltige Getränke verzichten können." Unter dem Überbegriff "Fetales Alkoholsyndrom" fasst die Medizin die alkoholbedingten Schädigungen des Kindes zusammen, die in drei Bereichen auftreten können: körperliche Fehlbildungen, Wachstumsstörungen und Schädigungen des zentralen Nervensystems.
Verteilung an die Schwangeren
Parallel zur Verteilung an die Schwangeren und an Frauen in der Stillzeit erhalten 3.000 gynäkologische Praxen Infopakete mit zusätzlichen Broschüren und Plakaten für das Wartezimmer. Seit Start der Initiative 2009 wurden bereits über eine Million Broschüren verteilt. Mit der Neuauflage von 360.000 Stück im Jahr 2012 werden erneut rund 60 Prozent aller Schwangeren erreicht.
"Der 'Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung' des BSI übernimmt mit der Neuproduktion und Verteilung der vorliegenden Broschüre im vierten Jahr die Verantwortung für eine umfassende Information und Aufklärung der Verbraucher", so BSI-Geschäftsführerin Angelika Wiesgen-Pick, "diese wollen wir nachhaltig ausbauend mit den verschiedenen Distributionsstellen fortsetzen." Dazu gehört auch die klare Verzichtsempfehlung für Schwangere und stillende Frauen. Ergänzend zu der Broschürenverteilung ist die Initiative seit Dezember 2010 auch mit Unterstützung von Mechthild Dyckmans, der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, online.
Weitere von der Redaktion empfohlene Artikel:
- Diagnose Krebs
- Sitzen und Rückenschmerzen.
- Audiotherapie bei Restless Legs Syndrom (RLS)
- Defizite ausgleichen mit Nahrungsergänzungsmitteln.
- Expertenrat zum Thema Burn-out.
- iPhone Apps zu Gesundheitsfragen.
- Hilfe für Pollenallergikern: Mittel gegen Heuschnupfen.
- Tinnitus und Ohrgeräusche.
- Geschwollene Beine verhindern.
- Magnesiummangel und Augenlidzucken.
- SIDS - Plötzlicher Kindstod: Bewegungsmelder helfen.
- Mit Entspannungstechniken stressbedingte Krankheiten lindern.
- Wertvolle Tipps rund ums Thema Joggen.
- Das hilft gegen schmerzende Beine.
- Trainings-Apps zum Abnehmen.
- Betriebspräventologen sorgen für mehr Gesundheit im Betrieb.
- Glaukom-Vorsorge: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt
- Mit Lachyoga die Gesundheit stärken.
- Barfußlaufen hilft gegen Fußprobleme.
- Isometrisches Training hilft den Blutruck zu senken.
- Richtig fasten: So geht's.
- Mit einer speziellen Stoffwechsel-Kur schnell und effektiv abnehmen.
- Was zu tun ist: Depression und Arbeit
- Die Rückengesundheit stärken.
- Noch nicht das Richtige gefunden? Verwenden Sie unsere Suchfunktion!
Stichworte zu diesem Beitrag:
- Alkohol Stillzeit
- Schwangerschaft
- Spirituosen
- Broschüre
- Baby
- Kind
- "Happy Mom-Tasche"
- Mutterpass
- Aufklärung
verfasst am 28.06.2012






































