Haushalt
Artikel vom 26.11.2014 von: Oliver Schönfeld

Leitungswasser oder Mineralwasser: Mit Filtern Geld sparen und die Umwelt schonen

Je nach Art der Flasche und nach Länge der Lieferwege verbraucht Flaschenwasser bis zu 1.000 Mal mehr Energie als das Trinkwasser aus dem Hahn. Foto: djd/BWT
Je nach Art der Flasche und nach Länge der Lieferwege verbraucht Flaschenwasser bis zu 1.000 Mal mehr Energie als das Trinkwasser aus dem Hahn. Foto: djd/BWT

Getränke werden hierzulande inzwischen überwiegend in der Plastikflasche eingekauft. Immerhin 800 Millionen PET-Flaschen dürften allein in Deutschland pro Jahr im Umlauf sein, der Anteil der Glasflaschen ist auf weniger als ein Drittel geschrumpft. Ob Wasser aus der PET-Flasche besser mundet als das Wasser aus dem Leitungshahn, darüber lässt sich lange diskutieren. Nach Ansicht der Experten ist das Wasser aus der Plastikflasche aber keinesfalls gesünder als Leitungswasser. Der Grund dafür: Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist außergewöhnlich hoch, Leitungswasser ist hierzulande das am strengsten kontrollierte Lebensmittel. Die Entscheidung Leitungswasser oder Wasser aus der Plastikflasche kann somit jeder für sich individuell treffen.

Testergebnisse für Mineralwasser

Zu einem für viele Mineralwässer wenig schmeichelhaften Ergebnis kommt auch eine Studie, die von der Verbraucherschützern der Stiftung Warentest durchgeführt und im Magazin "test", Ausgabe 8/2014, veröffentlicht wurde. Dabei wurden in zehn von 30 untersuchten Mineralwässern riskante Substanzen registriert, Mineralstoffe waren im Gegensatz dazu oftmals Mangelware. Vor allem unter Umweltaspekten aber ist es höchst problematisch, wenn Plastikflaschen statt Leitungswasser verwendet werden.

Lange Lieferwege und Entsorgung

In Abhängigkeit von der Art der Flasche und in Abhängigkeit von der Länge der Lieferwege kann das Wasser aus dem Einzelhandel bis zu 1.000 Mal mehr Energie verbrauchen als das Trinkwasser aus dem Hahn. Dazu kommt, dass der Transport des Wassers zum Endverbraucher auch deshalb energieaufwändig und damit ökologisch schädlich ist, weil das Wasser im Regelfall lange Lieferwege zurücklegen muss. Wenn eine Mineralwasserflasche bepfandet ist, bedeutet dies im übrigen längst nicht, dass sie auch recycelt wird: Denn irgendwann steht die Entsorgung der Plastikflaschen an. 350 bis 400 Jahre können vergehen, bis das Plastik völlig zersetzt ist.

Eine einzige Kartusche eines Magnesium Mineralizers kann bis zu 120 Plastikflaschen ersetzen. Foto: djd/BWT
Eine einzige Kartusche eines Magnesium Mineralizers kann bis zu 120 Plastikflaschen ersetzen. Foto: djd/BWT
Ob Pfirsich-Holunderblüten, Zitrone-Thymian- oder Erdbeer-Minze-Wasser: Wasser-Drinks sind im Handumdrehen zubereitet, schmecken aromatisch frisch und sind kalorienarm. Foto: djd/BWT
Ob Pfirsich-Holunderblüten, Zitrone-Thymian- oder Erdbeer-Minze-Wasser: Wasser-Drinks sind im Handumdrehen zubereitet, schmecken aromatisch frisch und sind kalorienarm. Foto: djd/BWT

Leitungswasser oder Flaschenwasser: Was spricht für den Hahn?

Mit modernen Tischwasserfiltern, etwa dem BWT Magnesium Mineralizer, kann man nicht nur Plastikmüll vermeiden - man erspart sich zudem auch das mühsame Tragen der Wasserkästen. Die Filterkartusche als Herzstück des Geräts filtert dank ihrer patentierten Magnesium-Technologie das Wasser und mineralisiert es dabei mit wertvollem Magnesium. Aus ökologischer Sicht hat die Nutzung eines solchen Tischwasserfilters erstaunliche Auswirkungen: Mit dem Einsatz einer einzigen Filterkartusche lassen sich bis zu 120 Flaschen Mineralwasser ersetzen.

Rezepttipp: Apfel-Fenchel-Wasser

Mit Wasser aus dem Hahn kann man zudem viel Abwechslung in den Alltag bringen: Food-Experte Reinhard-Karl Üblacker hat sich zahlreiche Trinkrezepte mit Leitungswasser ausgedacht. Ein Beispiel ist Apfel-Fenchel-Wasser: Die Zutaten für 1,5 Liter sind ein Apfel, ein Teelöffel Fenchelsaat und drei Stiele Minze. Die Zubereitung: Mit Hilfe des Gourmet-Tischwasserfilters wird 1,5 Liter mit Magnesium mineralisiertes Trinkwasser zubereitet. Dann den Apfel waschen, das Kerngehäuse herausschneiden und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Minze abbrausen. Die Fenchelsaat und die Minze werden gemeinsam mit den Apfelscheiben in einen Krug gegeben und mit kaltem, gefiltertem Wasser aufgegossen. Danach eine halbe Stunde kalt stellen.