Familienleben
Artikel vom 12.06.2015

Welchen Kinderwagen kaufen: 5 Tipps für eine Gute Fahrt

Kinderwagen mit mehrfach verstellbaren Federsystemen bietet Fahrkomfort
Viel Fahrkomfort für Eltern und Kind versprechen Kinderwagen mit mehrfach verstellbaren Federsystemen wie der "Sportime". Foto: djd/knorr-baby

Ob für gemütliche Spazierausfahrten, Einkaufstouren oder den Wochenendausflug: Der Kinderwagen ist für eine lange Zeit stetiger Begleiter von Kind und Eltern. Er muss holprige Feldwege und Bordsteinkanten meistern, sich durch enge Einkaufsgänge manövrieren lassen, Treppen hinaufgetragen werden und problemlos ins Auto passen. Dementsprechend sorgfältig will der Kinderwagenkauf überlegt sein.

Sicherheit und Alltagstauglichkeit sind die wichtigsten Anforderungen an den Kinderwagen. Der Nachwuchs sollte gut beschützt und komfortabel unterwegs sein und ausreichend Platz im Gefährt haben. Für Eltern ist es besonders wichtig, dass sich das Schieben und Transportieren des Kinderwagens nicht zu mühsam gestaltet.

Baby im Kinderwagen Voletto
Der "Voletto" belegte bei Stiftung Warentest (Ausgabe 02/2015) den zweiten Platz. Foto: djd/knorr-baby

Tipp 1: Der Kombi-Kinderwagen

Die Auswahl an Kinderwagentypen ist riesig. Vor allem Kombi-Kinderwagen sind bei Eltern beliebt. Die Allround-Talente werden sowohl mit Babywanne oder Tragetasche für das Neugeborene als auch mit einem Sportwagenaufsatz geliefert, in dem das Kind Platz nimmt, sobald es selbstständig sitzen kann. Das spart die teure Anschaffung eines zweiten Kinderwagens.

Die Kinderwagenaufsätze können bequem und schnell gewechselt oder auch gedreht werden, so dass der kleine Liebling Blickkontakt zu den Eltern hat. Kompakte Klappmaße sorgen dafür, dass der Wagen problemlos in fast jedem Kofferraum Platz findet.

Tipp 2: Praktisches Zubehör nutzen

Zu vielen Kombi-Kinderwagen gibt es passende Babyschalen. Diese Kindersitze für die Kleinsten können als Autokindersitz verwendet werden und mithilfe eines passenden Adapters auf das Kinderwagengestell gesteckt werden. So kann der Sprössling direkt mit der Babyschale auf dem Kinderwagen weiterfahren.

Ein praktischer Tipp: Wenn Sie ein Auto haben, machen Sie am besten gleich vor Ort beim Babyfachmarkt den Kofferraumtest. Klappen Sie den Kinderwagen zusammen und laden Sie ihn in Ihr Auto.

Kinderwagen können wahre Kunstwerke sein: das Modell "Sportime” im Holz-Design.
Kinderwagen können wahre Kunstwerke sein: das Modell "Sportime” im Holz-Design. Foto: djd/knorr-baby

Tipp 3: Zeit für die Auswahl nehmen

Planen Sie für den Kinderwagen-Kauf genug Zeit ein, um im Fachmarkt ein paar Modelle Probe zu fahren. Neben Kombi-Kinderwagen stehen auch diese Modelle für den Nachwuchs zur Wahl:

  • Erstlingswagen: Ein Modell für Babys, in denen sie liegend transportiert werden. Allerdings ist der Nachwuchs hier schnell herausgewachsen.
  • Sportwagen: Kinderwagen mit einem Sportaufsatz.
  • Jogger: Dreirädiger Sportwagen, der vor allem für den Einsatz auf unebenen Geländestrecken gedacht ist. Vorsicht: Nicht jeder sogenannte Jogger eignet sich für den Sport.
  • Buggy: Das kleinste Kinderwagenmodell kann schnell und einfach zusammengefaltet und verstaut werden. Für Babys ist er nicht geeignet, da er keine Liegeposition bietet.
  • Zwillings- und Geschwisterwagen, in denen der Nachwuchs hintereinander oder nebeneinander sitzt oder liegt.

Tipp 4: Auf gute Federung achten

Beim Kinderwagenkauf sollten Eltern vor allem auf eine gute Federung achten, damit die Kleinen selig schlummern können, wenn sie über Bordsteinkanten und Kopfsteinpflaster bugsiert werden. Viel Fahrkomfort für Eltern und Kind versprechen Kinderwagen mit mehrfach verstellbaren Federsystemen. So werden Stöße gedämpft und die Wirbelsäule des Babys geschützt.

Kombikinderwagen sind Allround-Talente, die vom Säuglings- bis zum Kleinkindalter genutzt werden können. Die Kinderwagenaufsätze können bequem und schnell gewechselt werden.
Kombikinderwagen sind Allround-Talente, die vom Säuglings- bis zum Kleinkindalter genutzt werden können. Die Kinderwagenaufsätze können bequem und schnell gewechselt werden. Foto: djd/knorr-baby

Tipp 5: Schiebegriff an die Körpergröße anpassen

Ebenfalls von Vorteil ist ein ergonomisch gestalteter Schiebegriff, der individuell auf die jeweilige Körpergröße eingestellt werden kann. Schwenkbare Vorderräder, die feststellbar sind, machen die Kinderwagen besonders wendig, kugelgelagerte Lufträder bieten auf jedem Untergrund ein gutes Fahrverhalten.

Checkliste: Welchen Kinderwagen kaufen - 7 wichtige Ausstattungsdetails

Praktische Ausstattungsdetails machen den Alltagsnutzen eines Kinderwagens aus. Hilfreich sind insbesondere die sieben Merkmale:

  • Verschließbarer geräumiger Einkaufskorb
  • Moskitonetze, die an der Babywanne befestigt werden können
  • Regen- und Sonnenschutz, damit das Kind bei jeder Wetterlage gut geschützt ist
  • Verstellbares Verdeck
  • Witterungsbeständige und leicht zu reinigende Stoffe und Materialien
  • Sicherheitsgurt mit Riemenpolsterung und eine verstellbare Fußstütze für den Sportwagenaufsatz
  • Leicht bedienbare und sichere Feststellbremse

Viele Kinderwagenhersteller bieten die einzelnen Modelle in verschiedenen Designs an. Als nützliches Extra sind Wickeltaschen mit Wickelunterlage häufig im dazu passenden Design erhältlich.

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