Familienleben
Artikel vom 01.11.2014

Expertentipp: Zusammen mit dem Baby fit werden

Mit einem Spezialgurt wird das Kind sicher an Mamas Körper gehalten. Foto: djd/fitdankbaby
Mit einem Spezialgurt wird das Kind sicher an Mamas Körper gehalten. Foto: djd/fitdankbaby

Die Schwangerschaft strapaziert den Körper der Frau. Nach der Geburt und genügend Erholungszeit wollen sich Mamas wieder in Form bringen - doch passende Sportkurse lassen sich nicht immer in den Alltag einbinden. Denn die meisten Mütter möchten soviel Zeit wie möglich mit dem Baby verbringen oder können die Betreuung des Kindes nicht für ein paar Stunden abgeben. Sportwissenschaftlerin Antje Berger gibt Tipps, wie Mütter beides doch vereinbaren können und worauf dabei zu achten ist.

Wie können junge Mütter Baby und Sport unter einen Hut bringen?

Die Lösung sind spezielle Fitnesskurse, die auch das Kleine mit in die Bewegungsabläufe einbinden. Die gibt es deutschlandweit, und die Familien schlagen sogar zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Nachwuchs wird nicht nur betreut, sondern er darf sogar aktiv am Sport teilnehmen.

Sportwissenschaftlerin Antje Berger aus Erfurt gibt Tipps zum Thema Sport mit Babys. Foto: djd/fitdankbaby
Sportwissenschaftlerin Antje Berger aus Erfurt gibt Tipps zum Thema Sport mit Babys. Foto: djd/fitdankbaby

Worauf sollten Frauen bei der Kursauswahl achten?

Der Nachwuchs wird bei guten Mutter-Kind-Kursen nicht einfach nur neben der Matte abgelegt, sondern ein fester Bestandteil der Übungen. Liegt das Baby beispielsweise mit dem Bauch nach unten auf Mamas angehobenen Unterschenkeln, ist das eine gute Ausgangsposition für das mütterliche Bauchmuskeltraining. In den Kursen hat das Kleine nicht nur Spaß an Bewegung, sondern es nimmt gleichzeitig auch die Rolle des Trainingsgewichtes für die Mutter ein. Wird das Baby älter, vergrößert sich auch sein Gewicht. Damit steigert sich ganz langsam und natürlich die Intensität der Sportübungen für die Mutter. Damit das Kind dabei jederzeit sicher mitturnt, setzt der Anbieter fitdankbaby spezielle Trainingsgurte ein. Auch den Mamas kommt diese Methode zugute: Liegt das Baby sicher an, kann die Mutter sich auf die gesunde und korrekte Übungsausführung konzentrieren.

Was muss solch ein Gurt leisten können?

Dieses Trainingsgerät sollte mehrere Qualitätsmerkmale aufweisen:

  • Starkes und strapazierfähiges Material stellt den Halt des Kindes sicher.
  • Der Klettverschluss haftet fest, passt sich optimal an die Konturen des Körpers an und lässt sich trotzdem leicht öffnen und schließen.
  • Fitnessgurte sind keine herkömmlichen Tragehilfen, sondern ein eigens entwickeltes Trainingsgerät, das bei den Übungen die Gelenke der Mutter entlastet.
  • Vielseitig einsetzbare Gurte dienen als Haltungsverbesserer, Bauchlagerolle, Wiegegurt und mehr.

Gern kann man auch die Kurstrainerin danach fragen. Ausgebildete Trainerinnen achten stets auf den richtigen Sitz des Gurtes, damit Mutter und Kind die Bewegungen sicher und gesund ausführen können.

Mama turnt - und Baby ist immer dabei. Foto: djd/fitdankbaby
Mama turnt - und Baby ist immer dabei. Foto: djd/fitdankbaby

Wie genau trainiert die Mutter bei den fitdankbaby-Kursen?

Die Übungen sind so gestaltet, dass wie bei regulären Workout-Kursen alle Muskelgruppen trainiert werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Zonen, die Frauen nach der Geburt möglichst schnell wieder stärken möchten:

  • Bauch, Beine und Po werden gezielt trainiert.
  • Ein starker und gesunder Rücken ist für jede Mutter wichtig.
  • Nach dem abgeschlossenen Rückbildungskurs unterstützen die Übungen die Stärkung des Beckenbodens weiterhin.
  • Haltung, Koordination und Beweglichkeit werden verbessert.
  • Das Durchhaltevermögen erlebt einen neuen Aufschwung.

Übrigens: fitdankbaby gibt es auch als Outdoor- und als Aqua-Sportkurs.

Wovon profitieren die Kinder?

Während Mama fit wird, kann auch das Baby etwas lernen. Durch altersentsprechende Spiele wird das Kind gefördert und gefordert. Bewegung mit Liedern, Babymassage und gemeinsames Schaukeln sind fester Bestandteil des Kurses. Ausgebildete Trainer fördern die motorischen, geistigen und emotionalen Entwicklungsabläufe der Kinder. Gerade unsichere Eltern können so lernen, was ihr Baby bereits alles leisten kann und darf. Fehlbildungen werden gezielt verhindert, etwa durch das Drehen der Kinder oder das spielerische Bewegen in Bauchlage. Das ist wichtig, damit die Kleinen keinen abgeflachten Hinterkopf vom Liegen bekommen und sich die motorische Entwicklung zum Krabbeln optimal entfalten kann.