PTFE Teflon: 50 Jahre Antihaftversiegelung
So entstand der Stoff, der das Kochen revolutionierte
Kaum jemand kennt den Begriff Polytetrafluorethen. Hinter seinem Kürzel PTFE verbirgt sich ein teilkristallines Polymer aus Fluor und Kohlenstoff. Weltweit bekannt ist aber dessen Handelsname Teflon. Vor genau 50 Jahren kam das erste Kochgeschirr mit diesem Markenzeichen in den USA auf den Markt - seitdem hat der Hersteller DuPont die Qualität und Leistungsfähigkeit von PTFE Teflon ständig weiterentwickelt und damit das Kochen und Backen revolutioniert.
PTFE Teflon in der Anwendung: Der Zufall stand Pate
PTFE Teflon wurde bei der Suche nach einem Kältemittel für den Kühlschrank entdeckt. Die Geschichte der Antihaftversiegelung begann am 6. April 1938 im Jackson Laboratory von DuPont im US-Bundesstaat New Jersey. Der Chemiker Dr. Roy J. Plunkett experimentierte damals mit Gasen, die zur Herstellung von Kältemitteln dienten. Er entdeckte, dass sich eine gefrorene und unter Druck stehende Tetrafluorethylen-Probe spontan in eine weiße, wachsartige Substanz verwandelt hatte. Dies war die Geburtsstunde des ersten Fluorkunststoffs -eben PTFE Teflon- , der nicht nur eine außergewöhnliche Chemikalien- und Hitzebeständigkeit besaß, sondern auch sehr gute Gleiteigenschaften aufwies. 1944 ließ DuPont PTFE unter dem Markenzeichen "Teflon" registrieren.
Komfortables Kochen mit Teflon
Vor genau 50 Jahren, im Jahr 1961, kam dann das erste, mit diesem Markenzeichen "Teflon" versehene Kochgeschirr in den USA auf den Markt. Zuvor hatte die US Food and Drug Administration (FDA) die Eignung für den Einsatz bei Kochgeschirr und in der Lebensmittelverarbeitung bestätigt. Seitdem hat DuPont kontinuierlich daran gearbeitet, Herstellern von Kochgeschirr, Groß- und Einzelhändlern Teflon-Antihaftsysteme auf der Basis von PTFE Teflon zur Verfügung zu stellen. Die damit ausgestatteten Produkte stehen für lange Haltbarkeit und Antihafteigenschaften.
Verlängerung der Lebensdauer dient dem Umweltschutz
Die Geschichte der PTFE Teflon-Weiterentwicklungen ist lang. 1976 brachte DuPont etwa ein dreischichtiges Fluorkunststoff-System auf den Markt, das die Haltbarkeit der Antihaftversiegelungen signifikant erhöhte. Und Anfang 2009 schließlich wurde "Teflon Platinum Plus" vorgestellt. Diese Antihaftversiegelung ermöglicht eine noch einmal deutlich verbesserte Kratzbeständigkeit von Kochgeschirr. Die dadurch erzielbare Verlängerung der Gebrauchsdauer ist effektiver Umweltschutz - denn die Pfannen müssen deutlich seltener erneuert werden.
Weitere von der Redaktion empfohlene Artikel:
Mehr Artikel zum Themenschwerpunkt Essen und Trinken:
- Ein Pralinenrezept: Pralinen zum Selbermachen.
- Alkoholfreis Bier gegen den Durst.
- Sommerwein und Riesling.
- Richtig feiern: Sommerparty.
- iPhone Apps zu Essen und Trinken.
- Gesundes Fleisch: Auf das Prüfzeichen achten.
- So gesund sind Milchprodukte.
- Gemüse richtig lagern.
- Frisches Fleisch erkennen.
- Nürnberger Rostbratwürste: Wurstspezialitäten mit Tradition.
- Das macht die Allgäuer Milch so einzigartig.
- Vegetarisch zu leben ist gesund und nachhaltig.
- Kaffee-Aroma auch beim schnellen Coffee-to-go.
- Eine Bierspezialität mit Tradition.
- Gäste verwöhnen mit beliebten Cocktails.
- Noch nicht das Richtige gefunden? Verwenden Sie unsere Suchfunktion!
Stichworte zu diesem Beitrag:
- PTFE
- Teflon
- Polytetrafluorethen
- Dr. Roy J. Plunkett
- Fluorkunststoff
- Kochgeschirr
- Antihaftversiegelung
- kochen
- backen
verfasst am 22.06.2011
































