Pralinen: Der Gipfel des Genusses

- Schokalade und Pralinen machen glücklich. Foto: Peter Hebgen / pixelio.de
Die Praline wurde 1671 am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV erfunden und wir verdanken sie eigentlich einem Missgeschick. Der Koch des Herzogs von Plessis-Praslin vergoss aus Versehen geschmolzenen Zucker auf gemahlenen Mandeln. Belgische Chocolatiers kamen später schließlich darauf, das Ganze in Schokolade zu tauchen. Heute kennen wir ganz unterschiedliche Sorten von Pralinen, die Trüffelpralinen, dann die Meeresfrüchte, auch als belgische Pralinen bekannt, die Hallorenkugeln, Mozartkugeln, Luxemburgerli, Weinbrandbohnen und viele mehr. Nur was mindestens 25 Prozent Schokolade enthält und mundgerechte Größe hat, darf sich allerdings Praline nennen. Alles was größer ist, nennt man Konfekt
Hochburg der Pralinenkunst ist nach wie vor Brüssel, der Stammsitz so berühmter Hersteller wie Godiva, Neuhaus oder Leonidas. Bekannte deutsche Chocolatiers-Häuser sind Leysieffer und Heinemann.
Warum macht Schokolade glücklich?
Nachdem wir nun so viel von den Pralinen wissen, warum machen Pralinen uns glücklich? Weil sie zu mindestens 25 Prozent aus Schokolade bestehen. Und warum macht Schokolade glücklich? Weil Schokolade Stoffe enthält, die einerseits das zentrale Nervensystem stimulieren, wie Theobromin, andererseits solche, die Glücks- und Lustempfinden beeinflussen, dazu gesunde Polyphenole und nicht zuletzt Zucker, der die Produktion des Glückshormons Serotonin fördert. Schokolade mit hohem Kakaogehalt beeinflusst obendrein auch die Cholesterinwerte positiv. Leider macht Zucker in Verbindung mit Fett, wie eben in diesen Leckereinen enthalten, auch schnell dick. Damit nur die Praline und nicht der Gourmet rund wird, bleibt es also bei kleinen Mengen. Das aber ohne schlechtes Gewissen.
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verfasst am 06.09.2010
























