Twitters Tuning
Twitter baut um und aus
Bei dem Kurznachrichtendienst Twitter tut sich einiges. Der Chef Dick Costolo denkt über Maßnahmen gegen Spammer und Trolle nach. Auch mehr Multimedia steht nach einem Geschwindigkeitsupdate auf der Tagesordnung.
Ein riesiger Vorteil des Kurznachrichtendienstes Twitter ist seine Geschwindigkeit. Das Portal hat nun einiges im Hintergrund umgestellt, um Seiten schneller anzeigen zu können. Ich will nicht mit technischen Details langweilen, deshalb zusammengefasst: Der Hashtag verschwindet aus der Adresszeile, außerdem soll man den ersten Tweet schneller absetzen können. Die Verwendung von JavaScript will Twitter auf das Nötigste reduzieren.
Aber auch bei der Qualität der Tweets soll sich etwas tun, wie die Financial Times berichtet. So denkt Dick Costolo über Filter nach, die Antworten ausblenden sollen, wenn ein Anwender keine Follower hat, keine persönliche Information und kein Profilbild. An Pseudonymen will Costolo aber festhalten, nur sie erlaube an vielen Orten der Welt die freie Meinungsäußerung.
Ob das Ausblenden tatsächlich kommt (und sinnvoll ist), steht noch im Zwitscherhimmel. Beschlossene Sache hingegen ist der multimediale Ausbau. Auch bisher kann Twitter Vorschauen von Medieninhalten liefern, zum Beispiel von iTunes und YouTube. Die Möglichkeiten hat das Portal nun drastisch erweitert und nennt das "Expanded Tweets". Dafür hat sich Twitter Medienpartner gesucht wie zum Beispiel The New York Times und Spiegel Online - der erweiterte Tweet zeigt in der Vorschau dann zum die Überschrift und den Teaser an, teilweise auch den Twitteraccount des Autors. Künftig könnten auch Umfragen und Ratespiele in Tweets möglich sein.
Es tut sich also einiges, lediglich die Filter-Maßnahmen gegen Trolle sind eher Überlegungen, als eine handfeste, wirksame Maßnahme gegen Spammer und Trolle. Mit denen muss man auch in Zukunft wohl leben müssen. Auch bei Twitter.
Linktipps:
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