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Donnerstag, 16.02.2012
11:09 Uhr

Google+ erlaubt Spitznamen

Spitznamen Ahoi!

Im Google+ Netzwerk waren Spitznamen und Pseudonyme verpönt. Sie sind es immer noch, aber im Kampf um Marktanteile im Sozialen Netz gibt der Internetgigant nach. Zumindest ein wenig.

Facebook macht es vor, Google hinkt hinterher. Persönliche Profile von Anwendern sozialer Netzwerke sind bares Geld wert, wie der Börsengang von Facebook beweist. Der Suchmaschinen-Platzhirsch kann zwar mit steigenden Zahlen seines Google+-Netzwerkes aufwarten. Um in Hüfthöhe des Konkurrenten aufzusteigen reichen diese allerdings noch nicht.

Ein großer Hemmschuh: Google verlangte bisher ausschließlich Realnamen von seinen Benutzern. Der Chef des Netzwerkes Bradley Horowitz verkündete, dass man jetzt auch Künstlernamen und Online-Identitäten zulasse. Allerdings mit Einschränkungen, denn im Zweifel muss der Anwender seine "zweite Identität" nachweisen. Auch zu häufige Namensänderungen sind nicht gern gesehen: Innerhalb von 30 Tagen lässt Google nur eine Änderung zu.

Die erweiterten Einstellungen findet man im eigenen Profil mit Klick auf den Namen. Über "Weitere Optionen" lässt sich ein Alias-Name eintragen, darunter, wie dieser eingefügt werden soll. Die größte Einschränkung ist dort sofort augenfällig. Es lässt sich zwar ein Spitzname zufügen, ein Ausblenden des Realnamens (oder des nun erlaubten Pseudonyms) ist aber nicht möglich. Die Diskussion generierte fast 500 Beiträge. Die Meinungen sind geteilt, ob dies wirklich ein großer Schritt für Google+ ist oder nicht.

Mehr Informationen zur Google+-Spitznamen-Thematik 

Marc-Michael Schoberer(schoberer@ratgeberzentrale.de)Permalink
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