Zur Zeit wird gefiltert nach: Aufreger
Filter zurücksetzen
Bakterium im Umlauf
Haben Sie jetzt Angst?
In Deutschland haben sich mindestens 80 Menschen mit dem lebensgefährlichen Darmkeim EHEC infiziert. Das Durchfall-Bakterium breitet sich schnell aus und ruft außergewöhnlich schwere Krankheitsfälle mit Nierenleiden hervor. In Frankfurt am Main liegen zwei Patienten im künstlichen Koma. "Wir haben eindeutig eine ungewöhnliche Situation", sagte Epidemiologe Gérard Krause vom Robert Koch-Institut (RKI/Berlin).
Hört sich bedrohlich an, oder?
Ist Aserbaidschan noch Europa?
Ell & Nikki an der Spitze des ESC
Kaum jemand hatte das Gesangsduo aus Aserbaidschan Ell & Nikki auf dem Zettel. Das vermeintliche Liebespaar hat mit überragenden 221 Punkten Italien und Schweden und natürlich Deutschland auf die Plätze verwiesen. Doch wie ist der Sieg des netten Liedchen zu erklären? "Länder, die üblicherweise den türkischen Beitrag mit Punkten bedenken, votierten für die Nachbarn", erklärt Musikwissenschaftler und ESC-Experte Dr. Irving Wolther den unerwarteten Triumph. Die Türken waren bereits im ersten Halbfinale gescheitert und die Aseris konnten das so entstandene Vakuum bequem füllen. Aber wieso durfte das vorderasiatische Land überhaupt am Eurovision Song Contest teilnehmen? Ein Blick in dessen Regelwerk gibt die Antwort: Die Mitgliedschaft bei der Europäischen Rundfunkunion berechtigt zur Teilnahme. Und zu dieser gehört neben 74 anderen europäischen und außereuropäischen Staaten eben auch Aserbaidschan an. Außerdem trainiert Berti Vogts die dortige Nationalmannschaft. Das sollte als Begründung reichen.
Planungsfehler bei Müngstener Brücke
Passagiere vergessen

- Die 1897 fertig gestellte Müngstener Brücke ist neben Schloss Burg ein Wahrzeichen des Bergisches Landes. Der "Müngstener" (RB 47) bedient im normalen Betrieb die Bahnstrecke von Solingen. bis Wuppertal. Der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene "Brückenpark" ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Bei der Sanierung der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands, der Müngstener Brücke, haben die zuständigen Ingenieure auf "Alles" gedacht, nur nicht an die Fahrgäste. Obwohl teurer Sanierung ist die ist höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands nicht mehr für Bahnkunden ausgelegt. Die Bahn hat einfach ihre "Kunden" vergessen.
Man kann doch nur von einem Glück sprechen, dass ein solcher Planungsfehler "nur" auf der eher unbedeutenden Nebenstrecke zwischen Solingen und Wuppertal passiert ist. Stellen Sie sich vor, Sie wollen von Köln nach Berlin oder Hamburg nach München mit den Zug fahren und werden an einigen Stellen vergesssen.
Die 1897 erbaute "Müngstener Brücke" ist nicht nur die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, sondern mit dem angrenzenden "Brückenpark" und dem in der Nähe gelegenem Schloss Burg ein beliebtes Ausflugsziel im Bergischen Land, das jedes Jahr viele Besucher aus aller Welt anzieht.
Durch die Fehlplanung an der Müngstener Brücke kann der "Brückenzauber" am Pfingstwochende nur in abgespeckter Form durchgeführt werden. Das jährlich stattfindende "Brückenfest" mit den historischen Lokomotiven muss im September wahrscheinlich ganz abgesagt werden. Die finanziellen Verluste durch ausbleibende Touristen werden dadurch immens sein. Vom Imageschaden ganz zu schweigen.
Osama bin Laden tot! Terrorismus tot?
Das plötzliche Ende des Terrorfürsten

Am Sonntag um 4.46 Uhr meldete der amerikanische Nachrichtensender CNN den Tod Osama bin Ladens. Der meistgesuchte Mann der Welt ist von einer US-Spezialeinheit im pakistanischen Abbottabad auf Befehl von US-Präsident Obama getötet worden.
Der plötzliche Tod des al Kaida-Terrorfürsten beflügelt die us-amerikanischen und deutschen Börsen. Die Welt scheint aufzuatmen, da nun ein fast zehnjähriges Versteckspiel um dem Massenmörder Osama bin Laden vorbei ist. Vor dem Weißen Haus in Washington skandieren Demonstranten spontan die „USA“.
Am 11. September 2001 markierten die Anschläge bin Ladens in New York und Washington eine Zäsur in der Außenpolitik und der Terrorbekämpfung, die in einen fast zehnjährigen Krieg gegen den Terror in Afghanistan und den Irak gipfelte. Wissen Sie noch wo Sie am 11. September 2001 waren? Der Konflikt mit dem weltweiten islamischen Terrorismus und die daraus entstandenen Kriege dauern bis heute an und forderten unzählige Menschenleben auch in Deutschland. Die Kriege in Afghanistan und im Irak dauerten bis heute länger als der Erste und Zweite Weltkrieg zusammen.
In den Medien hatte man den Eindruck, als ob ein „neuer Hitler“ erfolgreich liquidiert wurde, ohne dabei noch mehr Menschen in den Tod und ins Verderben zu schicken.
Aber ist mit dem Tod Osama bin Ladens die Ära des islamische Terrorismus beendet? Zuletzt galt der getötete Erzfeind der westlichen Welt nur noch als das geistliche Oberhaupt von al-Kaida. Schon längst gibt es mit dem Ägypter Ayman al-Zawahiri, auf dem ein Kopfgeld von 25 Millionen US-Dollar ausgesetzt ist, einen neuen Kopf des welt umspannenden Terrornetzes.
Vom 11. September 2001 bis 2. Mai 2011 war eine lange Zeit des Terrors. Tritt nun eine Phase der Versöhnung ein?
Seligsprechung eines Papstes
Gedanken über Johannes Paul II.

- Papst Johannes Paul II. Aufnahmedatum: 22.04.1987. Foto: Dr. Meierhofer.
Am 1. Mai 2011, der auch ein wichtiger Tag im katholischen Kirchenkalender ist, wird der ehemalige polnische Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Der schnelle Seligsprechungsprozess gibt einen die Gelegenheit, über den Menschen Karol Wojtyla nachzudenken.
Große historische Leistungen
Der künftige Selige ist auf im Hinblick auf die Befreiung vom Kommunismus der Sowjetunion, der Demokratisierung seiner Heimat Polen, die Anstrengungen für einen dauerhaften Weltfrieden und seine besondere Beziehung zu den Juden von größter Bedeutung. Aber auch Selige oder Heilige können dunkle Seiten in ihrem Leben haben. Das gilt auch Johannes Paul II.
Theologische Erstarrung
So steht das bis jetzt zweitlängste Pontifikat der Kirchengeschichte für viele Entscheidungen, die die innerkirchlichen Reformen und den Dialog in die Welt hinaus immer schwieriger werden lassen. Die starre Struktur der Kirche und deren Zentralismus sind nur einige Beispiele dafür. Für die katholische Kirche wird es immer schwerer den Priestermangel zu bekämpfen.
Wie die denken Sie über das Pontifikat und die Seligsspechung Johannes Paul II.?
Ist die Seligssprechung zu früh oder gar nicht gerechtfertigt? Oder ist es genau das Richtige einen Papst und Menschen zu Ehren, der viel geleistet hat?



































