Kostenloser Ratgeberchat mit führenden Experten am 20. Juni 2013

Thema: Migräne - Gewitter im Kopf - Abschalten - aber wie?

» hier anmelden

Montag, 08.04.2013
22:43 Uhr

Lärm fördert die Kreativität

Lärm fördert die Kreativität

Lärm fördert die Kreativität. Foto: APM Alex, CC
Lärm fördert die Kreativität. Foto: APM Alex, CC

Lärm wird auf den ersten Blick nicht mit etwas Positivem in Verbindung gebracht. Lärm steht vor allem in dem Verdacht, krank zu machen. Er steht für Ablenkung, Stress, Nervosität und Aggressivität. Alle Geräusche, die nicht selber beeinflusst werden können, werden als Lärm und somit als störend empfunden. Somit ist vielmehr der Umstand der Ausgeliefertheit Ursache des Missempfindens, als das Geräusch an sich.

Aber ist Lärm gleich Lärm?

Viele Studien haben die Auswirkungen von Lärm auf die menschliche Wahrnehmung untersucht, dabei wurde aber so gut wie nie danach gefragt, welchen Einfluss er auf die Kreativität des Menschen hat. Es wurde sogar behauptet, dass Lärm generell einen negativen Einfluss auf sämtliche Denkprozesse hat, ohne dabei näher auf Eigenschaften wie Dezibelstärke, Tonhöhe oder die Quelle des Lärms einzugehen.

Wann ist Lärm störend?


Keiner wird abstreiten, dass das hämmernde Geräusch eines Presslufthammers oder durchdringendes Kindergeschrei mit der Zeit an den Nerven zerrt. Neben der Dezibelzahl ist es auch die Höhe der Töne, die bestimmt, ab wann und in welchem Ausmaß Lärm an den eigenen Nerven zerrt. So werden tiefere Töne im Allgemeinen als weniger belastend empfunden wie hohe. Hohe Töne sprechen verstärkt das Angstzentrum im menschlichen Körper an und ein Gefühl des Unwohlseins, Besorgnis um sich oder andere, und der Unruhe tritt ein. Das Herz schlägt schneller und das ganze Bewusstsein ist in Alarmbereitschaft.

Wann fördert Lärm die Kreativität?


Gerade in den kreativen Berufen, die von Trubel und Aktivität leben, ist eine gewisse Lautstärke sogar essenziell, um das Gehirn auf Trab zu bringen und die Ideen sprühen zu lassen. Ein Grund ist vielleicht, dass sich viele Kreative moderatem Lärm bewusst aussetzen, und somit das Gefühl der Ausgeliefertheit bei ihnen nicht auftritt. Zwar werden auch sie von moderatem Lärm in gewissem Ausmaß abgelenkt, aber gerade diese, sehr geringfügige, Ablenkung sorgt dafür, dass das Gehirn in der Lage ist, komplexe Situationen noch besser zu verarbeiten und abstraktes Denken zu fördern. Auch die Geschwindigkeit, mit der Ideen entworfen und mit ihnen gespielt wird und sie im nächsten Schritt vielleicht gleich wieder von neuen ersetzt werden, ist höher. Bei Menschen in kreativen Berufen erzeugt hier vielmehr komplette Stille einen Zustand der Nervosität und Unruhe.

Laut Untersuchungen gelten 74,9 Dezibel als das Idealmaß, um die Kreativität anzukurbeln. Diese Lautstärke entspricht in etwa einem in zehn Meter Entfernung vorbeifahrenden Auto. Sehr großer Lärm wirkt hingegen bei fast allen Menschen gleich. Parallel mit der Dauer der Lärmbelastung wird das Denken schwerfälliger und irrationaler. Die Konzentration lässt mehr und mehr nach und die Gedanken beschäftigen sich nur noch mit der Frage, wie der Situation entkommen werden kann. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich mit der Lösung von Problemen oder gar kreativen Aspekten zu beschäftigen. Allerdings führt sowohl moderater wie auch großer Lärm dazu, dass das Denken beschleunigt wird und je nach der individuellen Toleranzgrenze, zu Kreativität oder Nervosität führt.

Komplette Stille kann dagegen auf Dauer genauso unangenehme Gefühle erzeugen wie großer Lärm. Doch kann dieser Zustand viel einfacher abgestellt werden, wie eine Lärmquelle, auf die kein Einfluss besteht.

Marc-Michael Schoberer(schoberer@ratgeberzentrale.de)PermalinkKommentare 0
Mittwoch, 13.02.2013
14:00 Uhr

Dell XPS 10 mit Tastaturdock und Windows RT

Testbericht: Dell XPS 10 mit Windows RT

Dell XPS 10 mit Windows RT

So, es ist mal wieder soweit: Ein Gerätetest steht an. Die Firma Dell war so freundlich und hat mir für 3 Wochen ein XPS 10 inklusive Tastaturdock überlassen. Was mir dabei gut und was mir weniger gut gefallen hat, erfahren Sie in den nächsten Zeilen.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehört neben dem XPS 10 Tablet in meiner Ausführung ein Tastaturdock, ein USB zu microUSB-Adapter sowie ein Adapter vom 40-pin Anschluss auf HDMI.

Dell XPS 10 Tablet Rückseite

Die nüchternen Fakten

  • 10.1“ IPS-Display mit einer Auflösung von 1366x768
  • Snapdragon S4 Dualcore Prozessor mit 1,5 GHz pro Kern
  • 2 GB RAM
  • 32 oder 64 GB Speicher. Bei der 64 GB Version sind ca. 45 GB tatsächlich nutzbar
  • 2 Megapixel Frontkamera sowie eine 5 Megapixel Rückkamera
  • Betriebssystem: Windows RT inklusive Microsoft Office Home & Student 2013 RT
  • Wireless LAN (802.11a/b/g/n)
  • Bluetooth 4.0
  • Micro SD Kartenslot
  • Preise:
    XPS 10 mit 64 GB: 579 Euro
    XPS 10 mit Tastaturdock und 32 GB: 649 Euro
    XPS 10 mit Tastaturdock und 64 GB: 749 Euro
Dell XPS 10 Tastaturdock

Hardware und Haptik

Der erste Eindruck nach dem Auspacken ist erst mal ein wertiger. Das Tablet sieht sehr edel aus. Die Front ist komplett aus Glas, nur der Rahmen um das eigentliche Display hätte noch etwas schmaler ausfallen dürfen. Unter dem Display befindet sich der physische Windows-Button, der einen zum neuen Startmenü führt. Der Großteil der Rückseite ist mit einem grauen angerauten Gummi überzogen, durch den das Gerät einen guten Grip bekommt, aber trotzdem nicht billig wirkt. Das Tastaturdock besitzt eine vollwertige Chiclet-Tastatur mit vielen Spezialtasten, um per Tastendruck die neuen Funktionen von Windows 8 bzw. Windows RT bedienen zu können, ohne den Finger wieder zum Touchscreen erheben zu müssen. Der Druckpunkt der Tastatur ist etwas schwer, sodass als Schnelltipper manchmal Buchstaben fehlen. Ein fester Anschlag ist also von Vorteil. Das Dock ist mit dem gleichen Material überzogen und beinhaltet außerdem noch ein multitouchfähiges Touchpad. Außerdem ist in dem Dock ein Akku verbaut, was im angedockten Status zu einer verlängerten Laufzeit führt. Unabhängig davon bin ich von der Akkuleistung des Geräts beeindruckt. Von meinen bisherigen Smartphones bin ich das allabendliche Laden gewöhnt. Das XPS 10 hält 1-2 Arbeitstage bei intensiver Nutzung ohne Probleme durch. Als ich das Gerät einmal von Freitag bis Sonntag nicht anrührte, war ein Energieverlust kaum zu erkennen. Diesen Akkuvorteil erkauft man sich durch die Verwendung der stromsparenden Prozessoren mit ARM-Architektur, was leider dazu führt, dass normale Windowsprogramme auf Windows RT nicht lauffähig sind und man auf den Windows Store angewiesen ist. Über den microUSB-Adapter bekommt man auch ohne das Tastaturdock einen vollwertigen USB-Anschluss am Tablet. Eine Maus sowie ein Barcodescanner wurden ohne Probleme erkannt. Mit dem Barcodescanner am Tablet könnte ich dann durch die Firma laufen und das Inventar überprüfen.

Dell XPS 10 mit Windows RT

Software: Was kann Windows RT?

Durch meine Erfahrungen mit Dell-Notebooks weiß ich, dass diese Firma gute Hardware bauen kann. Die große Frage für mich war aber nun, ob Windows RT ein Betriebssystem ist, welches den Kauf einer solchen Hardware rechtfertigt oder den Absatz vielleicht sogar fördert. Ein erster Test von Windows 8 am Desktoprechner war ernüchternd. Ohne Touchscreen oder Multitouch-Touchpad macht die neue Windowsversion keinen Spaß. Mit dem Dell XPS 10 kam ich nun endlich zu der Erfahrung, das neue Bedienkonzept sowie die ModernUI mit dem Finger „anfassen“ zu können. Und hier kann das neue Windows tatsächlich punkten. Die verschiedenen Gesten gehen einem recht schnell in Fleisch und Blut über und man ist Herr über das OS. Ja, es macht sogar Spaß, damit zu arbeiten. Über den Desktopmodus und den mitgelieferten Office Home & Student war ich sogar in der Lage, während eines Meetings das Besprechungsprotokoll von unserem Active Directory Fileserver zu öffnen und zu bearbeiten. Für den Businessbetrieb ist Windows RT aber leider trotzdem nicht geschaffen. Die Mitgliedschaft in einer Domäne ist dem großen Bruder Windows 8 Pro vorbehalten. Anwendungen können nur aus dem Windows-Store geladen werden, welcher bisher leider ein überschaubares Angebot beherbergt. Von offiziellen Anwendungen für Dienste wie Twitter, Facebook oder Foursquare keine Spur. Evernote bildet hier eine einsame Ausnahme. Die Einbindung eines Google-Kontos hingegen geht leicht von der Hand. Einmal hinzugefügt werden sofort alle Kontakte, Termine (leider erst mal nur aus dem Standardkalender) sowie Mails von Gmail synchronisiert. Ein Androidtablet kann hier auch nicht besser punkten.

tl:dr

„Kennen Sie Schrödingers Katze?“ – „Jein“.
Die Hardware hat Dell wirklich gut hinbekommen. Das XPS 10 ist ein wertiges Gerät mit einer sehr guten Akkuleistung. Es knarzt nichts und auch der Mechanismus, um das Tablet mit dem Dock zu verbinden, zeigt sich verlässlich. Denkpausen genehmigt sich das Gerät nur selten. Zur Software lässt sich sagen, dass Windows RT gute Ansätze hat, aber neben ein paar Kinderkrankheiten krankt das Betriebssystem am stärksten noch am fehlenden Ökosystem. Wer ein gutes Tablet mit Windows RT sucht, ist aber beim Dell XPS 10 an der richtigen Adresse.

Mittwoch, 30.01.2013
22:37 Uhr

Onlinemagazin - mal ganz anders

Florida miterleben

Blanka vom casando Onlinemagazin für schöner Leben in Haus und Garten war kürzlich in Florida, Amerika, und hat einen Blick auf die Wohn- und Einrichtungskultur geworfen. Im Magazin gibt es jetzt einen bebilderten Eindruck zu betrachten. Jetzt weiterlesen ...

Harald Müller(mueller@ratgeberzentrale.de)PermalinkKommentare 0
Donnerstag, 20.12.2012
15:47 Uhr

Google Drive

Google Drive: Googles vollwertige Cloud für Privat und Beruf

Google Drive: Googles vollwertige Cloud für Privat und Beruf

Heute möchte ich Ihnen einen Dienst von Google vorstellen, der für viele eher "Basic" sein mag, trotzdem lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.

Google Drive: Googles Cloud für jedermann

Mit Google Drive knüpft Google an die vormals bereits umfangreiche Oberfläche Google Docs an. Die Weiterentwicklung erinnert stark an Eigenschaften, die man bereits von der Anwendung Drop Box her kennt. Modernes File-Sharing und sogar integrierte Programme, machen das Programm zu einer flexiblen Alternative, auf die man von überall her zugreifen kann.

Was bietet Google Drive?

Mit Google Drive kann man von jedem beliebigen Ort mit Internetzugang, also auch vom Smartphone aus, auf die zentral im Netz abgelegten Dokumente zugreifen. Das macht das Mitnehmen von USB-Sticks, SD-Karten, oder CDs fast schon überflüssig.

Und das funktioniert wie folgt. Als erstes lädt man sich die Setup-Datei von Google Drive herunter, so kann man nachher direkt auf dem PC, auch offline, Dokumente jeglicher Art in  einen virtuellen Ordner transferieren. Google Drive erscheint nach der Installation dieser heruntergeladenen Applikation auf dem eigenen Rechner als wäre es ein zusätzliches Laufwerk. Die Inhalte dort befinden sich jedoch nicht auf dem Rechner sondern im Internet. Man kann nun beliebige Ordner und Dateien vom eigenen Rechner in dieses virtuelle Laufwerk kopieren – ähnlich wie bei Drop Box. Der Unterschied zu Drop Box ist jedoch, dass man nicht nur Daten ablegen und speichern kann, sondern man kann diese auch von jedem beliebigen Ort bearbeiten und sogar neue Dokumente online anlegen.

Das Office für unterwegs

Der Clou an Google Drive ist, dass es online Programme für Präsentationen, Tabellenkalkulationen und Textverarbeitung gleich mit zur Verfügung stellt. Man kann also direkt loslegen, selbst wenn man abends im Hotelzimmer plötzlich einen tollen Einfall bekommt und der Meinung ist, man müsste diese Präsentation jetzt noch unbedingt anfertigen. Google Drive ist somit also eine vollwertige kleine Cloud-Lösung, die sich für den modernen Datenverkehr eignet. Direkt mit Google + und Gmail verbunden, kann man sogar aus Google Drive heraus Fotos mit seinen Kreisen bei Google + teilen, wenn man möchte. Eine passende App für das Smartphone gibt es inzwischen natürlich auch.

Modernes File-Sharing

Anstatt große Dateianhänge zu versenden, schickt man seinen Kunden oder Kollegen einfach einen direkten Link zum Dokument und kann dann sogar in Echtzeit zusammen an einem oder mehreren Dokumenten arbeiten.

Was stellt Google zur Verfügung?

Als Start-Paket bekommt man von Google 5GB kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wenn man mehr benötigt, kann man zusätzlichen Speicherplatz kostenpflichtig dazu buchen. Die Oberfläche lässt sich recht intuitiv bedienen und wer zuvor bereits Google Docs genutzt hat, für den ist die Nutzung von Drive auch keine außergewöhnliche Herausforderung.


Marc-Michael Schoberer(schoberer@ratgeberzentrale.de)PermalinkKommentare 0
Freitag, 19.10.2012
08:51 Uhr

Facebook schafft die Milliarde

Ein Siebtel der Menschheit

Facebook schafft die Milliarde. Foto: Facebook
Facebook schafft die Milliarde. Foto: Facebook

Sieben Milliarden Menschen leben auf der Welt, das größte soziale Netzwerk der Welt nutzen eine Milliarde Menschen im Monat. Eine beeindruckende Zahl. Dabei muss Facebook auf 1,3 Milliarden Chinesen verzichten, die keinen Zugriff auf das Netzwerk haben.

Stolz und Demut verspürt der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, als er die Zahl am 4. Oktober 2012 mit einem Facebook-Eintrag verkündet. Fast 620.000 Menschen gefiel dies. Zuckerberg verpicht, jeden Tag daran zu arbeiten, Facebook besser zu machen. Und hofft, dass eines Tages auch den Rest der Welt miteinander zu vernetzen.

Tatsächlich dürfte das Erreichen der Milliarden-Marke Balsam für die Seele sein. Ein verpatzter Börsengang, schwächelnde Aktie und ein noch immer unklares Modell, wie das Netzwerk die gigantische Benutzerzahl in klingende Münze umsetzen soll, ohne die Benutzer zu vergraulen.

In Amerika testet Facebook derzeit eine neue Idee: Anwender können eine Wunschliste zusammenklicken. Firmen können unter ihren Produkt-Postings die Buttons "Want" und "Collect" einblenden. Der Unterschied: Die Wunschliste "Collect" - Facebook nennt sie "Products" können nur eigene Freunde sehen, die "Want"-Liste auch Freunde von Freunden. Online bestellen lassen sich die Artikel natürlich auch.

Verdienen will Facebook nicht an den Verkäufen stattdessen erhofft man sich höhere Werbeeinahmen. Um den "Collect" und "Want"-Button zu sehen, müssen Anwender vorher die Firmenseite "geliked" haben - und die Firmen sollen mehr Geld in die Hand nehmen, um für sich auf dem Netzwerk zu werben. Laut TechCrunch testet Facebook derzeit drei unterschiedliche Designs, das Beste soll gewinnen. Die Technikseite sieht in den "Collections" auch eine Herausforderung für Pinterest. Vielen Anwendern könne es ausreichen, interessante Produkte auf Facebook festzupinnen.

Das könnte Zuckerberg gefallen.

Zuckerbergs Mitteilung auf Facebook

TechCrunch: Facebook-Collections

Marc-Michael Schoberer(schoberer@ratgeberzentrale.de)PermalinkKommentare 0

Rubriken

Specials