Schule und Studium
Artikel vom 02.06.2016

Nachhilfeunterricht: 9 Tipps zur Auswahl des richtigen Anbieters

Wenn es mit den Schulnoten nicht so klappt wie gewünscht, dann kommt es darauf an, schnell zu handeln. Übereilen sollte man dennoch nichts, sondern gerade die Auswahl des Nachhilfeunterrichts ruhig bedenken. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, das passende Nachhilfeinstitut zu finden:

Nachhilfeunterricht in optimaler Gruppengröße.
Nachhilfeunterricht: Für die Auswahl des Anbieters sollten sich Eltern und Schüler genügend Zeit nehmen. Ein wichtiges Kriterium ist etwa auch die Gruppengröße. Foto: djd/Studienkreis

Tipp 1: Professioneller Nachhilfeunterricht ist besser

Selbstverständlich kann es auch hilfreich sein, wenn der Opa, der in Geografie schon immer ein Ass war, den Enkeln mit den Namen der Kontinente und der deutschen Flüsse auf die Sprünge hilft. Wenn der Stoff aber komplizierter wird, sollte auch der Nachhilfeunterricht gut strukturiert sein: Die Unterrichtseinheiten sollten aufeinander aufbauen und an einem übergeordneten Lernziel orientiert sein.

Tipp 2: Aufschreiben, was gelernt wurde

Im Nachhilfeunterricht ist es sinnvoll, sowohl die Ziele des Unterrichts und die einzelnen Lernschritte als auch die Erfolge zu dokumentieren. So können Nachhilfelehrer, Schüler und Eltern den gemeinsamen Erfolg kontrollieren.

Tipp 3: Beim Nachhilfeunterricht immer im Gespräch bleiben

Schon beim ersten Kennenlernen merkt man, ob der Anbieter des Nachhilfeunterrichts sich Zeit für Gespräche mit Eltern und Schülern nimmt. Das ist für eine erfolgreiche Zusammenarbeit extrem wichtig. Wer hier Zweifel hat, sollte mit seiner Entscheidung noch ein wenig warten.

Auf jeden Schüler individuell eingehen, das ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Foto: djd/Studienkreis

Tipp 4: Beim Nachhilfeunterricht Testphasen nutzen

Ideal ist es, wenn man für den Nachhilfeunterricht kostenlose Testphasen vereinbaren kann. Anschließend sollte man sich in Ruhe mit den Schülern über ihre Eindrücke austauschen. Natürlich ist die Lernsituation für viele ungewohnt, aber ob sie sich wohlfühlen, wissen die meisten Schüler sehr schnell.

Tipp 5: Auf eine angenehme Lernatmosphäre achten

Die Räumlichkeiten, in denen der Nachhilfeunterricht stattfindet, sollte man sich auch anschauen. Und zwar nicht nur das Sekretariat, sondern vor allem die Unterrichtsräume. Sie sollten freundlich, aufgeräumt und sauber sein. Schließlich verbringen die Schüler dort einige Stunden ihres Lebens.

Tipp 6: Kleine Gruppen sind ideal für den Lernerfolg

Anders als im Schulunterricht kann man im Nachhilfeunterricht darauf achten, dass die Schülergruppen möglichst klein sind.

Tipp 7: Sind die Lernmaterialien schülergerecht aufgebaut?

Die Lernmaterialien sollten für den Nachhilfeunterricht altersgerecht und didaktisch sinnvoll aufbereitet sein. Lassen Sie sich zeigen, womit der Anbieter arbeitet.

Tipp 8: Ergänzende Angebote zum Nachhilfeunterricht nutzen

Manche Nachhilfeinstitute ergänzen ihr Angebot mit Online-Plattformen, die zum eigenständigen Lernen an jedem Ort der Welt einladen. Der Studienkreis beispielsweise bietet auch online eine persönliche Betreuung an.

Tipp 9: Für möglichst kurze Wege sorgen

Sicher ist die Entfernung des Nachhilfeinstituts von der Wohnung nicht das wichtigste Kriterium, doch sollte der Weg weder Schüler noch Eltern allzu sehr belasten. Wohnt man weiter entfernt, lassen sich mithilfe des Anbieters ja vielleicht Fahrgemeinschaften mit anderen Familien bilden.

Haben Sie Ihre Auswahl - gemeinsam mit Ihrem Kind - getroffen, stehen die Nachhilfe-Termine und alle anderen Modalitäten fest, dann bleibt Ihnen nur eins: Ermutigen Sie Ihr Kind, sich auf die Angebote des Nachhilfeunterricht einzulassen und den Unterricht so intensiv wie möglich zu nutzen. So haben Sie die besten Voraussetzungen für den Schulerfolg Ihres Kindes geschaffen.

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