Soziale Kompetenz im Beruf
In diesem Artikel erfahren Sie:
- was Soft Skills sind.
- wie einfach Sie sich Sozialkompetenz aneignen.
Zusätzlich halten wir für Sie bereit:
- Kostenlose PDFs, nützliche Links und spannende Videoclips rund um das Thema Berufseinstieg.
Endlich, es wurde viel gelernt, der Abschluss vielleicht auch noch mit einer super Note abgeschlossen. Fachlich bestens gerüstet kann die Karriere losgehen. Doch halt, der wichtigste Faktor für den beruflichen Erfolg ist nicht das Fachwissen. Einer verbreiteten Meinung nach ist es sogar nur zu maximal 15 Prozent Grundlage für den beruflichen Erfolg. Den Rest macht vor allem die soziale Kompetenz aus. Doch was ist das eigentlich?
Die Soziale Kompetenz ist Teil der so genannten Soft Skills, die Gesamtheit der Fähigkeiten, die für die soziale Interaktion, also das Zusammenleben und vor allem das Zusammenarbeiten mit anderen notwendig sind.
Grundlagen der Sozialkompetenz
Höflichkeit und gutes Benehmen beispielsweise sollten als Teil der Sozialkompetenz nicht erst genannt werden müssen, sie sind die Basis. Das heißt nicht, dass beispielsweise ein Auszubildender schon wissen muss, wie man Hummer und Austern richtig isst. Ein einfaches „Guten Morgen“ oder „Guten Tag“ gehört aber schon dazu, sich ordentlich zu kleiden und natürlich zu wissen, dass man den Chef und ältere Kollegen nicht einfach duzen soll. Damit zeigt man auf ganz einfache Weise Respekt.
Ausreden lassen
Andere ausreden zu lassen und zuhören zu können ist eine weitere wichtige Fähigkeit, aber auch, sich selbst einzubringen und in Meetings auch die eigenen Position vertreten zu können. Ganz entscheidend ist vor allem bei Auszubildenden und Berufsanfängern der Umgang mit Kritik, schließlich hilft sie, sich weiterzuentwickeln. Dafür muss man aber auch selbst sagen können, was anders sein soll, natürlich sachlich und ohne zu nörgeln. Hilfsbereitschaft ist eine andere oft geforderte Fähigkeit Man sollte aber auch in der Lage sein, andere wenn nötig um Rat oder Hilfe zu bitten.
Netzwerke
Die Kontaktfähigkeit ist ebenso ganz entscheidend, das Kennenlernen von Menschen und das Pflegen von Bekanntschaften. Wer sich hier schwer tut, wird wenig Erfolg haben. Es sind gerade die Bekannten, die Kollegen, die Netzwerke, die einem Tipps zu offenen Stellen oder Fördermöglichkeiten geben können. Die meisten aller offenen Positionen werden schließlich per „Vitamin B“ besetzt.
Wer gut mit den Kollegen kann, erfährt weniger Widerstand, bekommt mehr Informationen. Vielleicht berichtet auch jemand dem Chef Gutes über einen. Dann fällt ihm die gute Beurteilung sicher leichter. Soziale Kompetenz nutzt aber nicht nur der Karriere. Wer Sozialkompetenz hat, empfindet selbst auch viel weniger Stress und ist damit weniger anfällig für den oft zitierten Burnout.
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verfasst am 08.07.2010

























