Die richtige Bewerbung

- Bewerbung: In unserem Ratgeber erhalten Sie viele Tipps zum Thema Bewerbung, Bewerbungsanschreiben, Bewerbungsmappe und Lebenslauf Foto: djd/Ergo Direkt
Neuer Job, neues Glück – ein guter Eindruck von Anfang an - Richtig bewerben!
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Wie man eine Bewerbung vorbereitet.
- Welche Inhalte vorhanden sein sollten.
- Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet.
Ob es sich um den Start ins Berufsleben, eine neue Herausforderung im Leben, oder eine Veränderung innerhalb des bestehenden Betriebs handelt ist ganz gleich, sie alle haben eines gemein – die richtige Bewerbung geht dem voraus.
Der erste Eindruck
Möchte man sich auf eine Stelle bewerben, so ist der erste Eindruck der wichtigste.
- Wie aus der Masse der Bewerber herausstechen?
- Wie soll das Anschreiben formuliert werden?
- Ein Foto sagt mehr als tausend Worte
- Welche Unterlagen gehören mit hinein?
- In eine Mappe legen oder Loseblattsammlung?
Wenn eine neue Stelle ausgeschrieben wird, so kann man sich mit 100% Wahrscheinlichkeit sicher sein, dass man nicht der oder die Einzige ist, der sich dort bewerben wird. Es heißt also aus der Flut an Bewerbungen gekonnt und vor allem seriös und professionell hervorzustechen.
Tipps zur Jobsuche findet man auch auf Spirofrog.de
Man tut gut daran, sich vor der Bewerbung eingehend mit dem Unternehmen, insofern man nicht bereits im selben tätig ist, gut zu befassen. Wichtige Kernpunkte des Unternehmens herauszufinden, kann einem bei der Formulierung seines Anschreibens und später beim Vorstellungsgespräch ungemein nützlich sein. Das Gegenüber wird merken, dass man sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hat.
Social Networks bzw. Business Networks bieten heute zusätzlich zu den herkömmlichen Unternehmenswebsites durchaus weiterführende Informationen. Wichtig sind vor allem Dinge wie die Geschichte des Unternehmens bzw. dessen Entwicklung. Wie ist das Team beschaffen, gibt es vorwiegend ältere oder jüngere Mitarbeiter? Oder ist das Team sogar bunt gemischt. Legt man Wert auf akkurates Verhalten oder handelt es sich um ein „flippiges“ und eher dynamisches Unternehmen? Wer ist mein Ansprechpartner im Unternehmen – falls dies nicht explizit in der Stellenausschreibung erwähnt wird. Notfalls ist es förderlich hier einfach direkt einmal im Unternehmen anzurufen und freundlich nachzufragen, an wen man denn seine Bewerbung richten darf. Das gibt dem Anschreiben eine persönlichere Note als „Sehr geehrte Damen und Herren…“
Eine Bewerbungsmappe ist wie ein persönliches Verkaufsinstrument
An all diesen Informationen kann man sich orientieren und sich hierzu vorab ein paar Stichpunkte machen. Wenn man sich mit den Erwartungen des Unternehmens an die Bewerber sicher fühlt, geht es daran seine eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse zu analysieren und diese in einem Anschreiben so zu kommunizieren, dass der Leser später seinen Nutzen darin wiederfindet. Das heißt, es sollte klar werden, was der Personalchef, Geschäftsführer oder wer auch immer Ihre Bewerbung lesen wird, davon hat, wenn er ausgerechnet sie zum Vorstellungsgespräch einlädt bzw. was sie für das Unternehmen tun können.
Eine Bewerbungsmappe ist insofern nichts anderes als eine Art „Verkaufsinstrument“. Es präsentiert denjenigen, der sich bewirbt mit seiner Persönlichkeit und seinen Kenntnissen und Fähigkeiten. Sich bewerben kann man also buchstäblich so verstehen, dass man für sich Werbung betreibt.
Man sollte sich also bei der Zusammenstellung der Bewerbungsmappe genau fragen:
- Was kann ich?
- Was möchte ich erreichen?
- Wie kann ich mich in das Unternehmen einbringen, um das zu erreichen, was ich möchte?
- Wie sieht mein bisheriger Werdegang aus?
Im Internet kann man schnell ein paar Anregungen finden, wie so ein Anschreiben für verschiedenste Bereiche aussehen kann. Es sollte jedoch immer eine persönliche Note tragen, das heißt, man sollte denjenigen, der sich präsentiert darin wiederfinden können. Ein mit „Herzblut“ geschriebenes Anschreiben kann man relativ schnell von einem wahllos abgeschriebenen unterscheiden. Sorgfalt ist hier also gefragt. Denn spätestens beim Vorstellungsgespräch wird man erkennen, ob es die Worte des Bewerbers waren oder die jemand anderes.
Ist das Anschreiben verfasst, geht es daran seinen Lebenslauf zu verfassen, zu prüfen und eventuell neu hinzugekommene Stationen im Leben hinzuzufügen. Erkundigen Sie sich vorab, ob das Unternehmen einen ausformulierten oder tabellarischen bzw. handgeschriebenen oder getippten Lebenslauf wünscht. Sollte ein handschriftlicher Lebenslauf gefragt sein, kann es durchaus sein, dass man das Schriftbild des Bewerbers genauer unter die Lupe nehmen möchte.
Bewerbung - unbedingt Zeit nehmen
Zu seiner Bewerbung sollte man alle relevanten Zertifikate und Urkunden beifügen, denn sie sind ein wichtiger Nachweis für die im Anschreiben und Lebenslauf erwähnten Kenntnisse. Man kann sicher sein, dass gerade unvollständige Unterlagen einen weniger guten Eindruck hinterlassen werden, den man nur schwer wieder wett machen kann. Sie könnten Rückschlüsse zum allgemeinen Arbeitsverhalten aufkommen lassen.
Rechtschreibung und Grammatik sind ein ganz besonders wichtiger Bestandteil einer Bewerbung, denn man kann eine Mappe noch so schön und umfangreich gestalten, wenn der Leser über Rechtschreibfehler „stolpert“ ist der positive erste Eindruck sehr schnell dahin. Wenn man selbst unsicher ist, sollte man sich nicht scheuen jemanden um Hilfe zu bitten, der die Unterlagen gegenliest.
In einer passenden Mappe verpackt, können die Bewerbungsunterlagen nun versandt werden. Wichtig ist auch, es gibt immer noch Firmen, die auf Mappen und Hefter verzichten möchten, dann gilt es auch diesen Wunsch zu respektieren. Rechtzeitiges Erkundigen kann hier sehr nützlich sein.
Das Vorstellungsgespräch
Es hat geklappt – man wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und hat einen konkreten Termin vorliegen. Diesen sollte man gegebenenfalls noch einmal kurz telefonisch bestätigen, bzw. falls man an diesem Tag etwas wirklich Dringendes zu erledigen hat, das keinen Aufschub bietet, sollte man auch das mit dem Unternehmen absprechen. Man tut jedoch gut daran, wenn man sich diesen ganz besonderen Termin ausschließlich für das Vorstellungsgespräch frei hält.
Bewerbungstipps
Pünktlichkeit – Man sollte sich vorher über den genauen Standort informieren und genügend Zeit einplanen, um ohne Hast dort anzukommen. Man ist ohnehin schon aufgeregt.
Gepflegtes Auftreten – In passender Garderobe und zur Sicherheit mit den eigenen Unterlagen, fühlt man sich gleich viel besser und strahlt das auch aus.
Gute Vorbereitung – Wie auch beim Anschreiben selbst, ist es ratsam sich vorab noch einmal alle wichtigen Informationen zum Unternehmen und zum zukünftigen Tätigkeitsfeld bewusst zu machen.
Generalprobe – Wenn man sich unsicher fühlt, hilft es auch mit jemandem ein mögliches Gespräch zu üben, das schafft mehr Sicherheit und bereitet auf eventuelle Gegenfragen vor.
Personalchefs sind auch nur Menschen und möchten lediglich denjenigen finden, der am besten zu der ausgeschriebenen Position passt. Natürlichkeit und einfach man selbst zu sein, ist hierbei wohl das Wichtigste.
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verfasst am 13.01.2012





























