Ausbildung in der Systemgastronomie

Die Ausbildung in der Systemgastronomie ist breitgefächert und bietet gute Berufsaussichten. djd/McDonald's Deutschland inc.
Die Ausbildung in der Systemgastronomie ist breitgefächert und bietet gute Berufsaussichten. djd/McDonald's Deutschland inc.

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Dass es in der Systemgastronomie interessante Ausbildungsmöglichkeiten mit Karrierechancen gibt.
  • Warum eine Ausbildung zum Fachmann oder zur Fachfrau für Systemgastronomie weit mehr bedeutet als das Bedienen der Fritteuse und des Grills, die Essensausgabe oder das Kassieren.
  • Welche Ausbildungsbetriebe besonders engagiert sind.
  • Warum eine gute Bewerbung so wichtig ist.

Die so genannte Systemgastronomie hat in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erhalten. Und es dürfte wohl keinen Jugendlichen geben, der nicht schon einmal in Schnellrestaurantketten wie McDonald´s gegessen hat. Doch wer von ihnen hat sich dabei Gedanken über eine Ausbildung in den Unternehmen der Systemgastronomie gemacht? Die Kenntnisse bei den jungen Frauen und Männern über die Berufsmöglichkeiten in der Systemgastronomie sind häufig unzureichend und mit Vorurteilen behaftet. Denn eine Ausbildung zum Fachmann oder zur Fachfrau für Systemgastronomie beinhaltet weit mehr als das Bedienen der Fritteuse und des Grills, die Essensausgabe oder das Kassieren.

Ausbildung in der Systemgastronomie: Breitgefächerte Ausbildung und gute Karrierechancen

Vielmehr hat dieser Ausbildungsberuf eine breite kaufmännische Ausrichtung und die späteren Berufsperspektiven sind sehr gut. So können ausgebildete Fachleute für Systemgastronomie bei McDonald´s bereits nach kurzer Zeit Verantwortung für den reibungslosen Geschäftsablauf und die Personalführung eines Restaurants mit durchschnittlich 40 Mitarbeitern und über 1.800 Gästen am Tag übernehmen. Fortbildungen zum Fachwirt im Gastgewerbe oder zum Betriebswirt sind ebenso möglich. Während der dreijährigen Ausbildung stehen unter anderem Ernährungslehre und Warenkunde, Umweltschutz, Mitarbeiterschulung, Umsetzung und Kontrolle von betrieblichen Standards, Kostenanalyse oder Marketing auf dem Schulungsplan. Es gibt viele Ausbildungsbetriebe, die zu den besten Arbeitgebern gehören.

Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie

Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie ist ein weiterer Ausbildungsberuf, der viel Abwechslung und gute Berufsaussichten verspricht. Nach der zweijährigen Ausbildung umfasst das Tätigkeitsfeld der Allround-Kräfte unter anderem den Empfang, die Beratung und Betreuung der Gäste, die Zubereitung der Speisen, Planung von Veranstaltungen oder die Annahme und Kontrolle von Waren. Wer Lust auf etwas mehr Karriere hat, kann beispielsweise mit dem dritten Ausbildungsjahr den IHK-Abschluss zum Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie erlangen.

Engagierte Ausbildungsbetriebe

Wer sich für einen dieser Berufe interessiert, der findet mit den drei McDonald´s Filialen in Recklinghausen und Datteln sehr engagierte Ausbildungsbetriebe. Denn hier bemüht man sich besonders um die Azubis. Der Übergang von der Schule ins Arbeitsleben stellt eine große Veränderung dar. Eine neue Umgebung und neue Menschen, der lange Arbeitstag und die Übernahme von Verantwortung sind für die Neulinge nicht immer leicht zu meistern. Dies weiß auch Franchisenehmerin Birgit Boogs. Daher versucht sie gemeinsam mit den Ausbildungsleitern die jungen Frauen und Männer bestmöglich zu unterstützen. So bekommt beispielsweise jeder Azubi einen Paten aus dem Unternehmen an die Seite gestellt, an den er sich bei Schwierigkeiten wenden kann. Bei monatlichen Treffen tauscht man sich über die Ausbildung in der Schule und dem Betrieb aus. So können Schwächen aufgedeckt und dank interner Hilfestellung schnell behoben werden. Wichtiger als Zeugnisnoten sind Frau Boogs die Motivation und die soziale Kompetenz der jungen Menschen.

Interessante Azubi-Projekte

Zur Motivation tragen auch Projekte wie der "Azubi-Tag" bei. Einmal pro Monat darf dabei jeder Auszubildende einen Tag im Unternehmen alleine planen und eine Schicht übernehmen, wie dies auch im späteren Berufsalltag der Fall ist. Dadurch lernen die Jugendlichen schon früh mit Macht und Verantwortung umzugehen. "Learning by doing" heißt es für sie auch während der sechs Monate, in denen sie für einen ganz bestimmten Bereich - etwa das Bestellsystem - verantwortlich sind. Während dieser Zeit können sie eigene Ideen und Strategien entwickeln. Nach dem halben Jahr und einer konstruktiven Manöverkritik übergeben sie den Bereich an den nächsten Auszubildenden.

Weitere von der Redaktion empfohlene Artikel:

Ebenfalls, lesenswerte Artikel zum Themenschwerpunkt "Beruf und Bildung":

Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Ausbildung Systemgastronomie
  • Karrierechancen
  • McDonald´s
  • Allround-Kräfte
  • Fachmann für Systemgastronomie
  • Fachfrau für Systemgastronomie
  • Ausbildungsbetriebe
  • Azubi-Projekte
  • Ratgeber

verfasst am 29.10.2012

verfasst von Marc-Michael Schoberer

Rubriken

Specials

Linktipps