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Warmwasserbereitung energieeffizient gestalten

Warmwasserbereitung: Spezial-Durchlauferhitzer für Waschbecken, Küchenspüle und Bad wurden genau für den jeweiligen Einsatzzweck konzipiert und erhitzen nur so viel Wasser, wie tatsächlich benötigt wird. Foto: djd/Clage
Warmwasserbereitung: Spezial-Durchlauferhitzer für Waschbecken, Küchenspüle und Bad wurden genau für den jeweiligen Einsatzzweck konzipiert und erhitzen nur so viel Wasser, wie tatsächlich benötigt wird. Foto: djd/Clage

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Wie  Ihre Warmwasserbereitung wirklich energieeffizient wird.
  • Welche Nachteile eine zentrale Stelle zur Warmwasserbereitung hat.
  • Wie Durchlauferhitzer arbeiten.

Viele Haushalte nutzen zur Warmwasserbereitung auch heute noch großvolumige Warmwasserspeicher. Diese Geräte sammeln viele Liter Wasser. Der Großteil davon wird unnötig erhitzt, oft sind die Temperaturen auch viel zu heiß eingestellt. Tatsächlich wird warmes Wasser in den meisten Haushalten in viel geringeren Nutztemperaturen benötigt als gedacht: Zum Händewaschen genügen bereits 35 Grad, eine Dusche ist auch mit 38 Grad gut temperiert und heiß spülen lässt es sich schon ab 45 Grad. "Wenn das Wasser immer nur bis zu diesen Temperaturen erhitzt wird, spart das Energie und damit Kosten", erklärt Joachim D. Gerdes, Geschäftsführer der Clage GmbH. Durch den Einsatz von elektronischen Durchlauferhitzern kann die Temperatur ganz individuell an der jeweiligen Verbrauchsstelle eingestellt werden.

Neue Konzepte für die Warmwasserbereitung

Heute müssen keine großen Wassermengen mehr vorgeheizt, warm gehalten und durch lange Leitungen gepumpt werden. Denn die Gefahr einer Verkeimung des vorgewärmten Wassers mit Legionellen steigt, je länger die Rohrleitungsnetze in einem Gebäude sind. Außerdem geht Energie verloren, da das Wasser beim Laufen durch die Leitungen auch an Wärme verliert. Anstatt also alle Verbrauchsstellen mit einem einzigen großen Speicher zu verbinden, ist es sinnvoller, dass jede Verbrauchsstelle einen eigenen elektronischen Durchlauferhitzer erhält. Die Idee dahinter ist einfach: Auf diese Art werden lange Leitungswege vermieden. Das ist hygienisch und spart Energie. Die Warmwasserversorgung wird vollständig von der Heizungsanlage entkoppelt. Dadurch kann auch die Anlagentechnik der Heizung deutlich kleiner und kostengünstiger dimensioniert werden, als bisher üblich.

Mehr Komfort und weniger Energieverbrauch

Wer sich neue Durchlauferhitzer anschaffen möchte, sollte beim Kauf darauf achten, dass sie dem modernsten Stand der Technik entsprechen. Die Clage GmbH hat sich auf die Entwicklung und Produktion von energiesparenden Durchlauferhitzern spezialisiert. Die Spezial-Durchlauferhitzer für Waschbecken, Küchenspüle und Bad wurden genau für den jeweiligen Einsatzzweck konzipiert und erhitzen nur so viel Wasser, wie tatsächlich benötigt wird. Dabei kann die Wunschtemperatur am Display per Tastendruck eingestellt werden. Das Wasser wird aufs Grad genau erwärmt, während es durch das Gerät läuft und kommt von Anfang an in der richtigen Temperatur aus dem Hahn. Da die Durchlauferhitzer im Gegensatz zu Warmwasserspeichern nicht leer laufen, steht das warme Wasser auch unbegrenzt lange zur Verfügung. Ein Komfort, den heute keiner mehr missen möchte.

Durchlauferhitzer mit Solaranlage verbinden

Moderne Durchlauferhitzer haben neben dem ohnehin sparsameren Energieverbrauch noch einen weiteren Vorteil bei der Warmwasserbereitung. Wer in seinem Eigenheim über eine Solaranlage verfügt und diese für die Nacherwärmung von Warmwasser nutzen möchte, der kann mit einem elektronischen Durchlauferhitzer bereits warmes Wasser bis auf 60 Grad nacherwärmen. Das funktioniert, indem man den Durchlauferhitzer professionell mit der Solaranlage verbinden lässt und kann so die Sonnenenergie effizient einsetzen.

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  • Ratgeber

verfasst am 10.05.2012

verfasst von Marc-Michael Schoberer

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