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Solarthermieanlage oder Photovoltaik?

Solarthermieanlage oder Photovoltaik stellen zwei interessante Varianten dar, wie das Dach als Energieträger effektiv genutzt werden kann.
Solarthermieanlage oder Photovoltaik stellen zwei interessante Varianten dar, wie das Dach als Energieträger effektiv genutzt werden kann.

Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (kurz EEWärmeG) schreibt seit Beginn 2009 vor, dass bei einem Neubau ein gewisser Teil der benötigten Wärme aus Erneuerbaren Energien stammen muss. Solarthermieanlagen oder Photovoltaik stellen zwei interessante Varianten dar, wie das Dach als Energieträger effektiv genutzt werden kann. Für den Hausbesitzer heißt das, nicht nur selbst Geld zu sparen und zum Umweltschutz beizutragen, sondern auch von Fördergeldern und günstigen Krediten, die von Seiten des Staates für die Anschaffung einer Solarthermieanlage vergeben werden, zu profitieren.

Solarthermieanlage im Einsatz

Durch den Einsatz einer Solarthermieanlage kann in aller Regel zwischen den Monaten April und September gänzlich auf einen zusätzlichen Heizkessel verzichtet werden. Bedenkt man, dass etwa 90 Prozent des Energiebedarfs auf Heizung und Warmwasser entfallen, lässt sich erkennen, welche Einsparpotenziale eine solche Anlage biete. Eine Solarthermie-Anlage besteht aus einem Kollektor, in dem eine Trägerflüssigkeit durch Sonnenstrahlen erhitzt wird. Die so gewonnene Wärme wird im nächsten Schritt zu einem Speicherkessel geleitet, der das Brauchwasser des Hauses erhitzt, das für den täglichen Gebrauch verwendet wird.

Photovoltaik-Anlage: Strom erzeugen

Im Gegensatz zu einer Solarthermieanlage wandelt eine Photovoltaik-Anlage die Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom um. Durch einen Wechselrichter wird der gewonnene Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und kann anschließend in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Die einzelnen Module der Anlage bestehen aus verschiedenen Solarzellen, so hat man die Möglichkeit, die Kollektorfläche jederzeit beliebig zu erweitern. Mit einer Photovoltaik-Anlage lässt sich jedoch nicht nur umweltfreundlich und kostenlos Strom nutzen, man kann ganz nebenbei sogar noch Geld verdienen, denn der aktuelle Preis liegt bei 43 Cent pro eingespeister Kilowattstunde Strom.

Optik des Daches

Wer befürchtet, die Optik des Daches würde unter einer Solaranlage leiden, dem wrid empfohlen sich schon beim Bau des Daches für eine Anlage zu entscheiden, so kann diese harmonisch und fast unsichtbar in die Dachfläche mit eingegliedert werden. Alternativ kann man sich auch dafür entscheiden, eine komplette Seite des Daches mit einer Solaranlage auszurüsten. Der Vorteil: je größer die Fläche, desto höher der Zuschuss.

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verfasst am 06.09.2010