Kombikessel: Scheitholz oder Pellets? Oder beides?

Der Kombikessel SP Dual lässt sich im Pelletsbetrieb mit unterschiedlichen Lager- und Austragsystemen beschicken. Foto: djd/Fröling Heizkessel- und Behälterbau
Der Kombikessel SP Dual lässt sich im Pelletsbetrieb mit unterschiedlichen Lager- und Austragsystemen beschicken. Foto: djd/Fröling Heizkessel- und Behälterbau

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Warum ein Kombikessel Hausbesitzern mehr Freiheit und Zukunftssicherheit schenkt.
  • Warum moderne, flexible Holzheizanlagen sogar unterschiedliche Brennstoffe verarbeiten können.
  • Was bei der Lagerung von Holz und Pellets zu beachten ist.

Ein Kombikessel schenkt Hausbesitzern mehr Freiheit und Zukunftssicherheit - besonders, wenn sie sich für eine flexible Lösung entscheiden. Moderne Holzheizanlagen lassen sich heute so auslegen, dass sie mit Hilfe eines Kombikessels unterschiedliche Brennstoffe verarbeiten können. Ein hocheffizienter Scheitholzkessel wie der S4 Turbo F des Biomassespezialisten Fröling beispielsweise ist optional mit Pelletsflansch erhältlich, sodass er sich jederzeit mit einem Pelletsmodul zum Kombi-Kessel SP Dual nachrüsten lässt. Mehr Informationen über das Heizen mit einem Komikessel und die Kombinationslösungen für Scheitholz und Pellets gibt es auf den Internetseiten des Heizkessel- und Behälter-Herstellers Fröling.

Kombikessel mit Pellets-Einheit nachrüsten

Der komfortable Scheitholzkessel kann in Kombination mit der Pelletseinheit vollautomatisch über die Holzpellets gezündet werden. Er besitzt zwei getrennte Brennkammern, was einen schnellen und flexiblen Wechsel zwischen den beiden Brennstoffen Scheitholz und Pellets möglich macht. Besonders angenehm ist die Kombination der beiden Techniken dann, wenn die Hausbewohner öfter einmal länger abwesend sind und die Nachlegeintervalle fürs Scheitholz nicht immer einhalten können. Denn sobald das Scheitholz abgebrannt und weiterer Wärmebedarf vorhanden ist, kann der Kombikessel automatisch auf Pelletsbetrieb umschalten, so dass es im Haus warm bleibt und zudem jederzeit warmes Wasser zur Verfügung steht. Die Bedienung der Steuerung am Kessel ist einfach und intuitiv, optional kann sie über ein Raumbediengerät auch vom Wohnbereich aus erfolgen.

Heizen mit Holz und Pellets: Kombikessel in fünf verschiedenen Leistungsgrößen

Die Kombi-Kessel gibt es in Leistungsgrößen zwischen 15 und 40 kW, passende Modelle stehen also fürs Einfamilienhaus, für landwirtschaftliche Betriebe oder größere Objekte zur Verfügung. Sie sind modular aufgebaut. So lassen sie sich auch in engen Räumen leichter zum Aufstellort transportieren. Die Versorgung der Pelletseinheit mit Brennstoff lässt sich an die individuellen Gegebenheiten vor Ort anpassen. Wenn ein eigener Pellets-Lagerraum zur Bevorratung zur Verfügung steht, können die gängigen Austragsysteme wie Saugschnecken- und Saugsysteme genutzt werden. Steht kein Raum zur Lagerung zur Verfügung können auch Sacksilos im Gebäude aufgestellt werden. Als Lagerraum außerhalb des Gebäudes empfehlen sich Erdtanks, die unterirdisch eingebaut werden. 

Woraus bestehen Pellets und was sind ihre Vorteile?

Pellets bestehen zu einem großen Teil aus getrocknetem Holz, das vor allem aus Hobelspänen, Waldrestholz oder Sägemehl gewonnen wird. So wird aus vorherigen Resten ein neues sinnvolles Produkt für die Wärmegewinnung. Ihr Vorteil liegt zum einen in dem relativ geringen CO2-Ausstoß und zum anderen benötigen sie nur wenig Raum für die Lagerung. Mit der Befeuerung durch Pellets erreicht man einen besonders hohen Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent. Je nach Feuerungsart kann diese jedoch variieren. Pellets sind also eine durchaus gute Alternative für das Heizen.

Alternative zum Kombikessel mit Öl


Der Kombikessel mit einer Pelleteinheit ist auch eine prima Alternative zum immer teurer werdenden Heizöl. Steigende Heizöl-Preise machen es einem umso leichter nach wirtschaftlicheren und gleichzeitig ressourcenschonenderen Alternativen zu suchen. Pellets werden wie bereits gesagt aus Holzresten hergestellt und somit sinnvoll eingesetzt um Heizwärme zu erhalten, also eine rundum wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Alternative.

Biopellets und Solarenergie

Als besonders umweltschonende und energiesparende Variante der Erzeugung von Heizwärme gilt eine Kombination aus Solarenergie und der Verwendung von Biopellets. Besonders der niedrige CO2-Ausstoss wurde sogar von der Stiftung Warentest gelobt. Im Juni 2012 hatte die Stiftung Warentest verschiedene Heizsysteme getestet und die Kombination dieser beiden Energiequellen ergab eine besonders effiziente Bilanz des CO2-Ausstoss. Die Verwendung von Pellets kann also sowohl für den Geldbeutel als auch für die Umwelt eine durchaus lohnende Investition sein.


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verfasst am 03.07.2012

verfasst von Marc-Michael Schoberer

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