Biomasseheizung im Einsatz

- Biomasseheizung: Heu aus der Landschaftspflege muss nicht verrotten, sondern kann zum Heizen verwendet werden. Foto: djd/Biokompakt Heiztechnik
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Wie moderne Brenner mit verschiedenen Pflanzen-Rohstoffe umgehen.
- Was eine Biomasseheizung bringt.
- Wo sich der Einsatz einer Biomasseheizung besonders lohnt.
Spricht man heute von einer "Biomasseheizung", dann geht es zumeist um Heizkessel, die mit Scheitholz, Pellets oder Holzhackschnitzeln beschickt werden. Tatsächlich gibt es aber weit mehr Quellen für eine solche Heizung. Denn grundsätzlich lassen sich viele Arten von Pflanzenresten aus der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und der Landschaftspflege thermisch für die Biomasseheizung und die Bereitstellung von Warmwaser verwerten.
Spezielle Biomassebrenner erforderlich
Unterschiedliche Pflanzenreste "verdauen" können normale Holz-, Pellets- oder Hackschnitzel-Kessel allerdings nicht, dafür werden spezielle Biomassebrenner benötigt. Echte Multitalente sind zum Beispiel die Anlagen des Biomasseheizungs-Spezialisten Biokompakt. Sie können eine Vielzahl unterschiedlicher Pflanzenrohstoffe verwerten. Dazu zählt etwa Heu aus der Landschaftspflege, gepresste Getreidereste, Pressrückstände von Raps oder sogar Kirschkerne aus der Marmeladenproduktion. Sind gerade keine "Gratis"-Rohstoffe verfügbar, lassen sich die Kessel auch mit Pellets, preiswerten Industriepellets oder Hackschnitzeln betreiben.
Biomasseheizung: Interessant vor allem im ländlichen Raum
Interessant sind die Multibrenner vor allem für Haus- oder Hofeigentümer im ländlichen Raum. Sie können sich in aller Ruhe umschauen, wo in der näheren Umgebung verwertbare Biomasse anfällt. Ölmühlen, Sägewerke, Marmeladen- oder Konservenhersteller sind oft sogar dankbar, wenn sie Abnehmer für ihre Biomasse-Reste finden. Und landwirtschaftliche Betriebe können eigene Ressourcen verwerten.
Energieeffiziente Elektronik
Biomasse unterschiedlicher Herkunft hat schwankende Energiegehalte und Feuchtigkeitsgrade. Eine Biomasseheizung muss sich auf diese wechselnden Bedingungen selbsttätig einstellen können und benötigt daher eine hochentwickelte Sensorik und Elektronik, die Abbrand und Luftführung regelt.
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- Biomasseheizung
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- Biomasse-Reste
verfasst am 27.01.2012

























