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Urlaubszeit ist Einbruchszeit

Aktuelle Umfrage: So schützen sich die Bundesbürger vor Ganoven

Ganoven machen keine Ferien, sie haben immer Saison. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Ganoven machen keine Ferien, sie haben immer Saison. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd). Ein Zettelchen hängt am Briefkasten: "Familie Schmidt ist zwei Wochen im Urlaub, Post bitte beim Nachbarn abgeben." Wer sich auf diese Weise in die Ferien verabschiedet, kann Langfingern gleich persönlich eine Einladung zustellen. Aber auch für weniger Leichtsinnige gilt: Urlaubszeit ist Einbruchszeit - 90 Prozent der Taten werden begangen, wenn die Bewohner unterwegs sind.

Die wichtigste Vorkehrung gegen böse Überraschungen: Auch in der Urlaubszeit muss das Haus bewohnt erscheinen. "Es ist wirklich am besten, man beauftragt eine Vertrauensperson, einen Nachbarn oder Freunde, das Haus oder die Wohnung für die Urlaubszeit zu betreuen", sagt Markus Kasper von den Ergo Direkt Versicherungen. Diese Person könne dafür sorgen, dass der Briefkasten nicht überquillt, der Rasen nicht auf einen halben Meter wächst und die Rollläden bewegt werden. Wenn die Rollos ständig heruntergelassen sind, merkt auch der dümmste Einbrecher, dass niemand zu Hause ist.

Eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen ergab, dass tatsächlich 84 Prozent der Bundesbürger bei längerer Abwesenheit auf die regelmäßige Kontrolle ihres Domizils durch Freunde oder Verwandte setzen. Licht-Zeit-Schaltuhren nutzen 23 Prozent der Befragten, 22 Prozent lassen während einer längeren Reise sogar jemanden bei sich wohnen.

Wer längere Zeit verreist, sollte sein Haus oder die Wohnung allerdings nicht nur regelmäßig durch Freunde oder Bekannte kontrollieren lassen, sondern zusätzlich gezielte Sicherungsmaßnahmen ergreifen. So sollten Wohnungs- und Terrassentür sowie Erdgeschossfenster beispielsweise mit Spezialschlössern versehen werden.

Weitere Informationen: http://www.ergodirekt.de

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verfasst am 23.04.2010