Klassiker und Kult modisch in Szene gesetzt
Frisurentrends im Frühjahr und Sommer 2010
Von unserer dtd-Korrespondentin Beate Fuchs
(dtd). Die Namen der Frisurenkollektionen kennt man bereits. Wie von gestern wirken sie aber deswegen noch lange nicht. Der Trend geht zu Klassikern und Kultfrisuren wie Bob, Pilzkopf oder Lockenmähne. Innovative Schnitt-, Färbe- und Stylingtechniken setzen sie brandaktuell in Szene.
Die Fachleute des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks stellen in diesem Jahr bewusst das Wiedererstarken "wahrer Werte“ in den Mittelpunkt. Grelle Töne und unnatürliche Schnitte soll es für die Alltagsfrisur nicht geben. Die Natürlichkeit der Frisurenträger steht im Vordergrund. Und wie immer sollte natürlich bei jedem neuen Frisurwunsch die eigene Gesichtsform und Haarbeschaffenheit bedacht werden.
Tausendassa Bob
Der klassische Bob ist in diesem Jahr ein Muss: Ob nun als Kurzhaarschnitt oder schulterlang, in einer Länge oder gestuft geschnitten. Kaum ein Haarschnitt bietet so viele Variationsmöglichkeiten wie der Bob, da er immer wieder anders gestylt werden kann. Gerne wird er glatt und anliegend am Kopf getragen. Dank Extensions im Nacken- und Seitenbereich kann er aber auch ganz einfach zum Long-Bob avancieren.
In den frühen 60er-Jahren war der Pilzkopf Trendlook der Beatniks. Die moderne Variante der Frisur bekommt einen leichten Undercut, der dafür sorgt, dass die Gesamttextur schmal bleibt. Die sanfte Stufung und die kurzen Seiten geben frischen Appeal und machen den Pilzkopf zum idealen Sommer-Look. Mit Stylingprodukten aufgewuschelt und locker nach hinten frisiert lässt er sich ganz einfach verwandeln.
Edle Wellen und Lockenpracht
Ein anderes Trendthema ist der Retro-Charme der 40er-Jahre Filmdiven mit edlen Wellen. Auch Locken liegen in diesem Jahr total im Trend. Langes, aber auch kürzeres Haar bekommt dadurch eine Extraportion Volumen. Da die wenigsten Menschen mit Naturlocken gesegnet sind, kann ein Lockenstab zur Wunschfrisur verhelfen.
Asymmetrische Looks und "Big Hair“
Auffallend bei vielen Frisuren ist das Wechselspiel aus kurz und lang, aus glatt und wellig. Asymmetrische Looks und die Vorne-lang-hinten-kurz-Mode im Achtziger-Stil sind wieder angesagt. Im Kommen ist auch der Maxi-Pony. Kurzhaar-Frisuren sind in diesem Jahr sehr androgyn. Ein besonderes Merkmal der Punk-Look-Frisuren ist eine längere Frontpartie, die entweder lässig ins Gesicht getragen oder nach oben toupiert wird.
Wer auffallen will und langes Haar hat, trägt 2010 "Big Hair“. Wie in den Sechzigern wird toupiert und mit Haarspray fixiert. Eleganter sind die angesagten Hochsteckfrisuren im Stil der 70er und 80er Jahre. Ein starker Kontrast zum “Big Hair“ ist der glänzende Sleek-Look, der in diesem Jahr einen eleganten Seitenscheitel bekommt. Mutige können den Look mit einer extravaganten Haarfarbe aufpeppen. Tipp: Vor dem Glätten mit dem Glätteisen unbedingt Hitzeschutz auftragen. Bei den Haarfarben verliert helles Blond an Bedeutung und dunkle Farben sind mehr im Frisurentrend. Absolute Trendfarbe in diesem Jahr ist Rot.
Neue Lässigkeit für Männer
Männer haben in diesem Jahr die Wahl zwischen lässig und streng. Die neuen Kurzhaarschnitte folgen keinen gängigen Regeln. Auffallend sind die unterschiedlichen Längen an Vorderkopf, Oberkopf und den Seiten. Auch der Pony ist von einzelnen, längeren Strähnen durchzogen. Vorteil dieses Haarschnitts: Die unterschiedlichen Stylingvarianten. Zerzaust und nach oben frisiert im soften Punk-Style oder streng zurück gegelt mit bravem Scheitel getragen, je nach Lust und Laune. Auch bei den Männern ist eine moderne Variante des Pilzkopfs angesagt. Dabei wird das Volumen zum Vorderkopf hin verlagert. Aktuell, aber wohl eher für jüngere Männer gedacht, sind Frisuren mit extralangem Pony, der dramatisch über die Augen fällt.
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Nicht jeder hat perfekte Haare
Pflegetipps von Schuppen bis Spülung
(dtd). Wer träumt nicht von gesundem, glänzendem Haar, das locker das Gesicht umrahmt? Doch nur wenige Menschen haben völlig problemloses Haar. Und viele, deren Haarpracht man bewundert, haben auch einiges dafür getan. Das Wichtigste auf dem Weg zum Traumhaar sind der richtige Haarschnitt, die Haarpflege und das Styling. Hier einige Tipps:
Mildes Shampoo
Egal ob feine oder dicke Haare, fettige oder schuppige – gegen eine tägliche Haarwäsche ist nichts einzuwenden. Allerdings sollte man ein mildes Shampoo verwenden, das die Kopfhaut nicht reizt. Nach der Haarwäsche am besten mit möglichst kühlem Wasser gut nachspülen. Das feine, schuppenartig angeordnete Haaroberhäutchen legt sich dadurch wieder fest an. Vor allem den Haaransatz shampoonieren und weniger die Haarlängen. Eine haselnussgroße Menge Shampoo reicht für schulterlanges Haar.
Haarkur gibt Feuchtigkeit
Sonne, Heizungsluft oder Salzwasser trocknen die Haare aus und machen sie spröde. Helfen können hier Haarkuren, die den Haaren wieder Feuchtigkeit zuführen und sie leicht kämmbar machen. Dabei wird jedes Haar mit einem unsichtbaren Schutzfilm zum Beispiel aus Kunstharzen und Zelluloseverbindungen überzogen. Pflegesubstanzen wie Lanolin und Lecithin dringen in die aufgerauten Stellen ein und füllen sie aus. Wichtig ist, Kurpackungen möglichst nicht mit der Kopfhaut in Berührung zu bringen, sondern nur in die Haarlängen einzumassieren. Wem die Zeit für eine Haarkur fehlt, sollte zumindest regelmäßig eine Haarspülung verwenden. Für ganz Eilige gibt es Pflegeprodukte, die nicht ausgespült werden müssen. Bei empfindlicher oder gereizter Kopfhaut kann ein beruhigendes, pflegendes Haarwasser helfen.
Heißes Föhnen schadet
Nasse Haare sind sehr empfindlich. Daher sollte man sie vorsichtig mit einem breitzinkigen Kamm entwirren und darauf achten, dass die Zinken glatt und abgerundet sind. Auch Bürsten mit Metallborsten sind oft nicht sanft genug für die Kopfhaut. Besser ist es, welche mit abgerundeten, weichen Borsten zu verwenden. Häufiges heißes Föhnen schädigt die Haare. Schonender ist es, sie zunächst einmal an der Luft antrocknen zu lassen. Sehr strapaziert werden Haare auch durch Glätteisen oder Lockenstäbe. Am besten setzt man sie nicht zu oft ein und verwendet ein extra Spray, das die Haare vor der starken Hitze schützt.
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Auf der Suche nach einem guten Friseur
Sauberkeit im Salon und ausführliche Beratung müssen sein
(dtd). "Heute ist es soweit. Heute lasse ich mir diese tolle Frisur machen, die ich neulich in der Zeitschrift sah“. Meistens sind es Frauen, die spontan entscheiden, dass ein neuer Look her soll. Die eigene Frisur gefällt nicht mehr, sie ist zu langweilig oder die Frauen wollen einfach mal etwas anderes ausprobieren. In bester Laune starten sie ihren Friseurbesuch, doch am Ende sind viele frustriert: Die Farbe stimmt nicht, der Schnitt ist schief und außerdem ist alles viel zu kurz! Eben ganz anders als auf dem Bild.
Einen guten Friseur zu finden ist nicht immer einfach. Und wer einen gefunden hat, bleibt ihm meist ewig treu. Toll, wenn man Freunde und Bekannte hat, die einem einen bestimmten Haarstylisten empfehlen, doch manchmal muss man auch alleine suchen.
Die besten sind nicht zwangsläufig die teuersten. Daher empfiehlt es sich, verschiedene Salons anzuschauen. Schon das äußere Erscheinungsbild der Läden sagt viel über die dort arbeitenden Friseure aus. Ein gut geführtes Geschäft erkennt man vor allem an einem modernen Design und selbstverständlich an der dort herrschenden Sauberkeit. Verschmutzte Kämme, alte Bürsten, stumpfe Scheren oder Haare auf dem Boden, die nicht weggekehrt werden, sollten schon ein Grund sein, einen anderen Salon zu besuchen. Ein weiterer Anhaltspunkt ist beispielsweise der Umgang des Teams mit den Kunden. Werden sie freundlich bedient? Nimmt man sich Zeit für sie? Auch die Frisuren der Mitarbeiter können einiges aussagen, da sie ja von ihren Kollegen gestylt wurden. Gefällt einem also die Frisur eines Mitarbeiters, kann man ruhig fragen, wer die Haare geschnitten hat.
Ganz wichtig bevor der Friseur zur Farbe und zur Schere greift, ist ein ausführliches Vorgespräch. Ein echter Vollprofi kontrolliert zuerst die Beschaffenheit der Haare und bespricht anschließend den Frisurwunsch der Kundin. Wird die ausgesuchte Frisur auf dem eigenen Kopf genauso gut aussehen oder ist es doch nicht die richtige? Sich eine Frisur verpassen zu lassen, die einem nicht steht, nur weil sie gerade "in“ ist, wäre fatal. Die Frisur muss zur Trägerin passen, zu ihrem Modestil, ihrer ganzen Art. Ein guter Friseur sollte also auch mal von etwas abraten und Alternativvorschläge machen.
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Der ewige Wunsch nach hellen Haaren
Sorgt in Zukunft ein Weißfäulepilz für Blondinen?
(dtd). Immer weniger Menschen haben von Natur aus helle Haare. In Deutschland kommen lediglich acht Prozent der Frauen und sechs Prozent der Männer blond zur Welt. Auf dem gesamten Globus sind es sogar nur zwei Prozent der Bevölkerung. Die meisten Blondhaarigen gibt es übrigens in Finnland. Dennoch ist kaum eine Haarfarbe begehrter. Blonde Frauen ziehen Männer geradezu magisch an. Nicht umsonst ließ sich Marilyn Monroe ihre brünetten Haare platinblond färben. Auch andere Hollywoodschönheiten wie Grace Kelly waren blond. Und heute sind es Gwyneth Paltrow , Heidi Klum oder Lady GaGa, die mit ihren blonden Mähnen beeindrucken. Sogar die zahlreichen Blondinenwitze und das Vorurteil, dass Blonde naiv sind, ändern nichts daran.
Blonde Menschen wirken nicht nur attraktiver und anziehender, sie haben es im Leben auch oft leichter. Wie Untersuchungen gezeigt haben, wird ihnen beispielsweise schon im Kleinkindalter mehr Aufmerksamkeit geschenkt, im Kindergarten und in der Schule werden sie häufig wohlwollender behandelt als ihre dunkelhaarigen Gleichaltrigen.
Doch was tun, wenn man nicht mit hellen Haaren geboren wird? Hier lässt sich nachhelfen.Dafür gibt es eine Vielzahl von Blondierungs- und Colorationsprodukten in zahlreichen Schattierungen. Allerdings greift das zum Blondieren verwendete Wasserstoffperoxid das Haar an und macht es auf Dauer stumpf und brüchig. Außerdem können die dabei verwendeten Chemikalien Allergien auslösen. Manchmal sind einzelne blonde Strähnen daher die bessere Wahl.
Ein Pilz könnte in Zukunft helfen, Haare auf sanfte Art und Weise aufzuhellen. Wie japanische Wissenschaftler festgestellt haben, produziert der Weißfäulepilz Ceriporiopsis ein Enzym, das Melanin durch Oxidation auf natürliche Weise abbaut und damit Haare entfärben kann. Bislang ist unklar, wie genau die chemische Reaktion abläuft. Der große Vorteil wäre, dass die Haare geschont würden, da nur noch eine sehr kleine Menge an Wasserstoffperoxid verwendet werden müsste. Es wird wohl aber noch eine Weile dauern, bis das neue Wundermittel auf dem Markt ist. Erst muss sich das Enzym in klinischen Tests bewähren.
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verfasst am 25.02.2010
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Wissenswertes bei Haarerkrankungen:
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Infos zu Nahrungsergänzungsmitteln und Produkten zur äußeren Anwendung bei Haarausfall: http://www.arcon-international.de
Bilder
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Foto: djd/Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks -
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