Sonne satt und genüssliches Gleiten

Tipps und Informationen rund um den Sonnenskilauf

Die sieben Skigebiete der Kitzbüheler Alpen locken mit einer Verbundkarte für 7 Skiregionen mit über 1.000 Pistenkilometern. Foto: djd/Kitzbüheler Alpen/Albin Niederstrasser
Die sieben Skigebiete der Kitzbüheler Alpen locken mit einer Verbundkarte für 7 Skiregionen mit über 1.000 Pistenkilometern. Foto: djd/Kitzbüheler Alpen/Albin Niederstrasser Foto: djd/Kitzbüheler Alpen/Albin Niederstrasser Die sieben Skigebiete der Kitzbüheler Alpen locken mit einer Verbundkarte für 7 Skiregionen mit über 1.000 Pistenkilometern.

Von unserem dtd-Korrespondenten Helmut Potocnik

(dtd). Sonne satt und genüssliches Gleiten auf angenehm weichen Pisten: Ein Skitag im Frühjahr ist eine Wohltat für Körper und Seele! Doch so ganz ohne ist der Sonnenskilauf nicht. Die starke Sonneneinstrahlung und die oft ungewohnte Höhe stellen besondere Anforderungen. Und auch die Pistenverhältnisse können es in sich haben.

Jetzt ist Fitness gefragt!

Je höher es den Berg hinauf geht, desto wichtiger wird beim Sonnenskilauf die körperliche Fitness. Langsames Angewöhnen hilft: Starten Sie also nicht gleich am anstrengenden Anreisetag auf die Piste, sondern lassen Sie ihrem Körper ein wenig Zeit zum Akklimatisieren. Ebenso tabu sollte es sein, die halbe Nacht durchzumachen und am nächsten Morgen angeschlagen die Skier anzuschnallen. Wer ausgeschlafen ist und nicht gleich Vollgas gibt, beugt Verletzungen vor. Das gilt ebenso fürs Aufwärmen vor den ersten Schwüngen. Auch ans Trinken sollten Sie jetzt denken! Damit sind nicht das Schnäpschen oder andere Alkoholika in der Skihütte gemeint, sondern Wasser, Tees und Saftschorlen.

Der richtige Dress im Frühjahr

Mal brennt ordentlich die Sonne vom Himmel und es ist fast so warm wie im Frühsommer, dann kommt gleich wieder ein kühler Wind: Im Frühjahr sollten Sie sich beim Skilauf besonders gut auf wechselnde Temperaturen und Wetterbedingungen einstellen! Am besten eignet sich dafür wind- und wasserdichte Funktionskleidung, die nach dem „Zwiebelprinzip“ getragen wird. Mit mehreren Kleidungsschichten übereinander können Sie sich in jeder Wettersituation wohlfühlen.
Auf Handschuhe und Mütze oder idealerweise Helm sollten Sie auch im Frühjahr nicht verzichten. Besonders beim Gletscherskifahren kann das ungeschützte Haupt leicht einen Sonnenstich davontragen. Auch die Augen brauchen Schutz. Gerade im Frühling, wenn die Sonne stark blendet, sollten Sie eine Skibrille mit UV-Schutz oder eine gute bruchfeste Sonnenbrille tragen. Wichtig ist, dass die Brille seitlich geschlossen ist, damit kein Licht einfallen kann.

Die Haut braucht Schutz

Je höher es hinaufgeht, desto intensiver strahlt die Sonne! Gerade im Frühjahr braucht die Haut besonderen Schutz. Cremen ist also angesagt, bevor es auf die Piste geht und am besten auch immer mal wieder zwischendurch bei einer Pause.

Am besten eignen sich dafür wasserfeste Sonnencremes mit höchstem Schutzfaktor und ein Pflegestift mit natürlichen Wachsen und Ölen, der die empfindlichen Lippen schützt. Denken Sie auch an den Sonnenschutz, wenn der Himmel bedeckt ist und sogar dann, wenn es nebelig ist. Das diffuse Licht schützt nicht vor den UV-Strahlen. Im Gegenteil: Es kann die Intensität der Strahlung sogar erhöhen!

Ski-Guide für Österreich

(dtd). In Österreich das optimale Sonnenski-Paradies zu finden, ist gar nicht so einfach. Schließlich gibt es hier mehr als 200 Skigebiete. Sie alle wurden kürzlich im ersten österreichischen Ski-Guide erfasst (erhältlich auf http://www.kgv.at um 14,90 Euro). Der Guide bietet Bewertungen und Informationen zu allen Wintersportorten und Pisten im Lande. Auch Hütten, Hotels und Snowparks wurden erfasst.

Mit Twin-Tip und Snowbike den Frühjahrsschnee genießen

(dtd). Sie sind cool und lässig: Twin-Tips, der neueste Ski-Trend aus den USA, sind der Renner der Saison. Kennenlernen kann man die neuartigen Skier mit den aufgebogenen Skienden und den runden Kanten in Österreich am Skigebiet Mölltaler Gletscher. Ein spezielles Package enthält nicht nur Twin-Tips Leihskier sondern auch die Einschulung durch einen Skiguide (weitere Infos unter http://www.gletscher.co.at oder http://www.ankogel-ski.at). Ein besonderes Fahrgefühl verspricht auch die neue, knallgelbe Hightech-Variante des guten alten Skibobs. Snowbike-Ausleihstationen (Liste unter http://www.snowbike.com) gibt es in fast allen bekannten Wintersportorten.

Tipps für mehr Sicherheit auf der Piste!

(dtd). Helm oder nicht? Diese Frage stellt sich bei Kindern oft gar nicht, da die Helmpflicht in zahlreichen Ländern bereits vorgeschrieben ist. In Österreich müssen Eltern von Kids, die „ohne“ über die Piste sausen, mit einer Ermahnung rechnen. In Italien wird die Helmpflicht für Kinder bis 14 Jahre von Polizisten kontrolliert. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Geldstrafe rechnen. Ob Strafe oder nicht: Ein Skihelm kann auch Erwachsenen das Leben retten. Das ist seit Dieter Althaus’ Zusammenstoß, der für eine Skifahrerin tödlich ausging, auch deutschen Skifahrern immer stärker bewusst.

Neben dem Helm können Rücken- und Handgelenksprotektoren die Verletzungsgefahr beim Skifahren mindern. Worauf beim Sport sonst noch zu achten ist, zeigt die Broschüre "FIT wie ein Profi - Tipps von Sportmedizinern für Freizeitsportler". Sie wurde in Zusammenarbeit mit namhaften Sportmedizinern entwickelt und erklärt, wie man grundsätzlich richtig an den Sport herangeht. Auch Tipps für den Verletzungsfall werden unter die Lupe genommen – etwa die Behandlung von Prellungen und Zerrungen mit homöopathischen Komplexmitteln. Die Broschüre kann kostenlos bestellt werden beim Aesopus Verlag, Stichwort "Freizeitsport", Karlsruher Str. 18a, 76351 Linkenheim-Hochstetten oder Fax-Nr.: 07247-207173.

Bloß keine kalten Füße!

(dtd). Schifahren und kalte Füße – dieses Problem ist auch dann weit verbreitet, wenn die Sonne bereits kräftiger scheint. Ein Ausweg sind Socken und Strümpfe mit eingewobenen Silberfäden. Sie reflektieren die eigene Körperwärme und halten so die Füße auch auf der Piste mollig warm. Gleichzeitig begünstigt Silber die Verdunstung von Feuchtigkeit und durch die antibakterielle Wirkung des Edelmetalls kann auch kein unangenehmer Geruch entstehen. Silbersocken (ab neun Euro) sind zum Beispiel online unter http://www.silberfaser.eu erhältlich.

Sonnenskilauf braucht eine gute Ausrüstung

(dtd). Im Frühjahr stellen die Pisten oft besondere Herausforderungen: Die Sonnenhänge sind am Morgen hart gefroren. Wenn das Ganze dann im Laufe des Tages auftaut, macht Sulzschnee die Abfahrt mitunter beschwerlich. Bei solchen Bedingungen ist der Servicezustand der Ski besonders wichtig. Die eisigen Verhältnisse verlangen nach erstklassigen Kanten und der Sulzschnee sorgt dafür, dass das Wachs am Belag schneller flöten geht. Achten Sie daher unbedingt auf einen fachmännischen Ski-Service vor dem Winterurlaub und auch auf das tägliche Nachwachsen mit einem Flüssigwachs. Wer ohne Servicesorgen skilaufen will, kann auf einen Verleihprofi ausweichen. Bei http://www.sport2000rent.com lässt sich die Ausrüstung auch bequem von Zuhause aus im Internet vorbestellen.

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Fakten in Kürze

Hier kann man bis in den
April noch prima Skilaufen

- Auf Nummer (schnee)sicher in Welschnofen
Das Südtiroler Skigebiet Carezza-Welschnofen zählt zu den sonnigsten Skigebieten Südtirols. Schnee bis ins Frühjahr hinein gibt es hier ebenfalls reichlich (Info unter http://www.welschnofen.com).

- Klasse statt Masse in Kitzbühel
Kitzbühel bietet ausgezeichneten Pistenverhältnissen bis Mitte April. Zwischen Streif, Hausberg und Ganslernhang locken sonnenreiche, baumfreie Gipfelhänge, Speed- und Renn-Strecken sowie Snowparks (Details und Packages unter http://www.kitzalps.at).

- Für Liegestuhl-Fans: Stubaier Gletscher
Das Tiroler Gletscherskigebiet garantiert bis in den Sommer hinein Schnee und griffige Pisten. Wer lieber faulenzt, sollte unbedingt einen der Liegestühle auf der Sonnenterrasse des Gletscher-Restaurants ausprobieren. Nähere Infos unter http://www.stubaier-gletscher.com.

- Zorbing und Skijöring in den „Alpine Pearls“
Sonnenskilauf ganz umweltfreundlich bieten die "Alpine Pearls". Dieses Netzwerk offeriert grenzüberschreitend in 21 Gemeinden der Alpenregion umweltverträglichen Urlaub. Besonderes Highlights: Hier kann man Zorbing und Skijöring ausprobieren (Info unter http://www.alpine-pearls.com).

- Für Tiefschnee-Fans: Skiregion Pitztal
Die Pisten im Tiroler Pitztal (http://www.pitztal.at) liegen zum Teil auf einem Gletscher. Das bringt Schneesicherheit bis in den Mai hinein. Das Gebiet ist ideal für Anfänger, da es hier viele breite, eher flache Abfahrten gibt. Zahlreiche Touren abseits der Piste bieten auch Profis und Tiefschnee-Fans tolle Möglichkeiten.

Bilder
  • Die sieben Skigebiete der Kitzbüheler Alpen locken mit einer Verbundkarte für 7 Skiregionen mit über 1.000 Pistenkilometern. Foto: djd/Kitzbüheler Alpen/Albin Niederstrasser
    Foto: djd/Kitzbüheler Alpen/Albin Niederstrasser
  • Eingewobene Silberfasern reflektieren die Körperwärme - kalte Füße beim Skifahren gehören damit der Vergangenheit an. Foto: djd/Best4Body
    Foto: djd/Best4Body
  • Snowbiken ist auch für Nicht-Skifahrer leicht zu erlernen. Foto: djd/Brenter
    Foto: djd/Brenter
  • Aufwärmen verringert die Verletzungsgefahr beim Wintersport. Foto: djd/Traumeel
    Foto: djd/Traumeel
  • Abseits des Pistenrummels gibt es sie noch, die unberührte Natur: Viele Österreich-Urlauber wollen diese Umwelt erhalten und setzen auf ökologische Ferien. Foto: djd/Österreich Werbung
    Foto: djd/Österreich Werbung
  • Skier und Snowboards gibt es beinahe in jedem Wintersportort nahe der Bergbahnen zu leihen. Foto: djd/Sport 2000
    Foto: djd/Sport 2000
  • Sonne tanken  in Welschnofen inmitten unberührter Natur. Foto: djd/Alpentouristik
    Foto: djd/Alpentouristik